Wadersloh (mw/bb). Ein eindrucksvolles Zeichen lebendiger Gemeinschaft setzte die Kolpingsfamilie Wadersloh bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag (20. März). Zuvor hatte bereits die Kolpingjugend mit großem Zuspruch und einem abwechslungsreichen Rückblick auf das Jahr 2025 getagt. Hier gibt es zudem Änderungen an der Leitungsspitze der Leiterrunde.
Svenja Fleiter folgt auf René Rembeck als Leitung der Gruppenleiter
Den Auftakt machte um 18:30 Uhr die Versammlung der Kolpingjugend, die gut besucht war. Trotz Skiurlaubs ließ es sich René Rembeck nicht nehmen, per Videoschalte aus Österreich teilzunehmen. In einer anschaulich bebilderten Präsentation blickte er auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem ein Probelager in Benteler für Kinder, das Leiterwochenende sowie das Kinder- und Jugendlager in Battenberg. Auch Aktionen wie die Halloweenparty, das Weihnachtsbasteln, die gemeinsame Tannenbaumaktion mit der KLJB Wadersloh sowie Karnevalsveranstaltungen fanden großen Anklang.
Ein besonderes Lob erhielt Florian Burmann für die vorbildliche Führung der Jugendkasse. Bei den anschließenden Wahlen kam es zu personellen Veränderungen: René Rembeck trat nicht erneut als Leiter der Leiterrunde an, um die Verantwortung in jüngere Hände zu übergeben. Einstimmig wurde Svenja Fleiter zur neuen Leiterin der Gruppenleiter gewählt. Daniel Bücker bleibt Vertreter der Kolpingjugend im Vorstand. Um René Rembeck weiterhin einzubinden, wurde kurzfristig ein zusätzlicher Beisitzerposten geschaffen, den er künftig übernimmt. Nach einem Ausblick auf das Jahr 2026 endete die Jugendversammlung nach rund 45 Minuten.
Kolpingsfamilie mit breiter Angebotespalette für alle Altersgruppen
Im Anschluss an einen Gottesdienst mit Pfarrer Martin Klüsener begann die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie. Insgesamt 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 17 bis 96 Jahren spiegelten die große Bandbreite der Gemeinschaft wider. Nach der Begrüßung durch den Vorstand sprach Präses Martin Voss ein Gebet und gedachte der Verstorbenen des vergangenen Jahres.




Alexander Brieden verlas das Protokoll der letzten Versammlung. Es folgten die Berichte aus den einzelnen Gruppen. Für die Gruppe der Erwachsenen wurde ein von Elena Borkenhagen vorbereiteter Rückblick präsentiert, der unter anderem den Kreuzweg in Stromberg, das Wadersloh-Quiz, den Familientag, „Dans op de Deel“, ein Doppelkopfturnier sowie eine Vorstandsfahrt nach Köln umfasste. Auch der Kolping-Gedenktag mit Ehrung langjähriger Mitglieder wurde hervorgehoben.
Die Kolping-Senioren blickten auf ein aktives Jahr mit Liedernachmittagen, Kegelrunden, einem Besuch des Evangeliars in Liesborn und einer stimmungsvollen Adventsfeier zurück. Die neu gegründete „60+“-Gruppe entwickelt sich ebenfalls positiv: Stammtische und Radtouren erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Gleiches gilt für die Wandergruppe, deren abwechslungsreiche Touren weiterhin offen für neue Interessierte sind.
Den Bericht der Jugend stellte André Gnibba vor und knüpfte damit an die zuvor präsentierten Inhalte an. Anschließend präsentierte Ingrid Nuphaus den Kassenbericht. Seit 22 Jahren führt sie die Finanzen der Kolpingsfamilie – zur vollsten Zufriedenheit, wie auch die Kassenprüfer Tessa Niehüser und Volker Teigeler bestätigten. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet. In seinen abschließenden Worten dankte Präses Martin Voss allen Engagierten. Dieses breite ehrenamtliche Engagement sei keine Selbstverständlichkeit und ein Grund zum Stolz.

Bei den Wahlen wurde Elena Borkenhagen in ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Nils Borkenhagen stellte sich nicht erneut zur Wahl; für seinen langjährigen Einsatz wurde ihm ausdrücklich gedankt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Sarah Hillebrand als Beisitzerin. Zudem wurde Christian Brakemper als neuer Kassenprüfer bestimmt. Die Wahlergebnisse der Kolpingjugend wurden bestätigt.
Ein Blick auf die Mitgliederentwicklung zeigt eine erfreuliche Tendenz: Die Kolpingsfamilie zählt inzwischen 598 Mitglieder, nicht nur aus Wadersloh, sondern aus insgesamt 19 Kommunen. Damit ist die Gemeinschaft weit über die Ortsgrenzen hinaus aktiv.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurden bereits erste Programmpunkte für das Jahr 2026 vorgestellt. Zum Abschluss wurde nochmals betont, wie bereichernd das Miteinander in einer generationenübergreifenden Gemeinschaft ist. Ein Eindruck, der den gesamten Abend prägte.
Gruppenfoto: Kolpingsfamilie; Archivfotos/Text: B. Brüggenthies


