Kreis Warendorf / Dortmund (mw). Unter dem Motto „Gemeinsam laut und klar“ kamen bereits Mitte Oktober rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Medienscouts-Convention in Dortmund zusammen. Mit dabei waren auch drei Schulen aus dem Kreis Warendorf. Insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Beratungsfachkräfte aus dem Kreis nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen der digitalen Welt auszutauschen, neue Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen und Kontakte zu anderen Medienscouts zu knüpfen.
Im Mittelpunkt der Convention standen Fragen rund um die Medienkompetenzförderung und den sicheren Umgang mit digitalen Angeboten: Wie funktioniert Radikalisierung im Internet? Wie beeinflussen Falschinformationen unsere Wahrnehmung? Und wo liegen die Grenzen zwischen Sexting und Sextortion? In Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit diesen Themen und weiteren digitalen Herausforderungen auseinander. Medienscouts unterschiedlicher Schulen präsentierten Projekte aus ihrer praktischen Arbeit, die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. Dazu gehörten Angebote für Grundschulklassen und fünfte bis siebte Klassen. Die Beispiele verdeutlichten, wie Medienwissen und ein bewusster Umgang mit digitalen Medien auf Augenhöhe („Peer-to-Peer-Ansatz“) vermittelt werden können.
Auch die begleitenden Beratungsfachkräfte nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Der Bustransfer wurde zentral durch das Medienkompetenzzentrum organisiert und unterstützte die gemeinsame Teilnahme der drei Schulen. Rita Niemerg, pädagogische Mitarbeiterin des Medienkompetenzzentrums, freute sich, dass die Medienscouts mit der Teilnahme an der Convention nicht nur neue Impulse für ihre Arbeit in den Schulen bekamen, sondern vor allem Wertschätzung und Anerkennung für Ihr Engagement erfuhren.
Hintergrund
Die Medienscouts NRW unterstützen Schulen dabei, Medienkompetenz zu fördern und Schülerinnen und Schüler für Chancen und Risiken digitaler Medien zu sensibilisieren. Sie beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie Cybermobbing, Datenschutz, Desinformation und dem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken. Bei ihrer Arbeit werden sie von Beratungsfachkräften begleitet. Veranstaltungen wie die Medienscouts-Convention bieten Gelegenheit zur Weiterbildung, zur Präsentation eigener Projekte und zur Vernetzung über Schulgrenzen hinweg
Quelle: Kreis WAF


