Liesborn (mw). Am 16. Februar 2026 findet in Liesborn der traditionelle Rosenmontagsumzug statt. Hierzu werden zu den Zeiten des Karnevalsumzugs an allen relevanten Straßenpunkten Absperrbaken und Fahrzeuge als Blockademaßnahmen eingesetzt, teilte die Gemeinde Wadersloh mit. Und auch die Romofreunde weisen auf Sicherheitsmaßnahmen hin.
Fahrzeuge müssen draußen bleiben
Wie im vergangenen Jahr gilt am Rosenmontag im gesamten Innenbereich des Umzuges von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein absolutes Park- und Halteverbot – auch an Haltebuchten und öffentlichen Parkplätzen. Die Halteverbote werden kontrolliert und abgestellte Fahrzeuge werden abgeschleppt. Anlieger indes sind von dieser Regel nicht betroffen. Sie dürfen ihre Fahrzeuge auf ihren privaten Grundstücken wie gewohnt abstellen. Diese Maßnahme dient dazu, die Sicherheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Besucherinnen und Besucher des Umzuges bestmöglich zu gewährleisten.
Alle Anlieger und Karnevalisten werden gebeten, am Rosenmontag nach Möglichkeit nicht mit dem Auto zu fahren oder alternativ außerhalb des Umzugsbereiches zu parken.
Das Ordnungsamt der Gemeinde Wadersloh und die Polizei werden beim Rosenmontag für die Sicherheit der Karnevalisten im Einsatz sein. Unterstützt wird der Umzug zudem durch die Freiwillige Feuerwehr, das DRK und Mitarbeiter des Bauhofes. Die Liesborner Rosenmontagsfreunde bitten um Verständnis für die vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen: „Es ist uns sehr wichtig, dass alle Jecken beim Feiern ein sicheres Gefühl haben. Daher haben wir uns mit allen Beteiligten abgestimmt und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Wir danken alle Beteiligten für ihr Verständnis und freuen uns auf ein buntes Fest im Herzen unseres Golddorfes“ freut sich Rudolf Winkelhorst, der Vorsitzende des Karnevalsvereins, zusammen mit allen Rosenmontagsfreunden auf fröhliche und friedliche Karnevalstage.




Für ein reibungsloses Karnevalsfest: Sicherheit steht im Vordergrund
Die Liesborner Rosenmontagsfreunde arbeiten weiter daran, den Liesborner Karneval sicher zu gestalten. Neben der Absicherung des Rosenmontagsumzuges wird dabei auch die Zeltparty am Samstagabend betrachtet.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Kapazität des Festzeltes bereits am frühen Samstagabend erreicht ist und der Verkauf neuer Eintrittsbänder aus Sicherheitsgründen gestoppt werden muss. Dies ist seitens des Veranstalters auch in diesem Jahr wieder zu erwarten. Um möglichst wenig Besucher an der Kasse abweisen zu müssen, wird der „Einlass-Stopp“ über die Social Media Kanäle der Liesborner Romo-Freunde verkündet. Ebenso wird die Anzahl an Eintrittsbändchen (U18 und Ü18) zahlenmäßig limitiert. Als Grundlage dienen die Verkaufszahlen der letzten Jahre. Auf diese Weise erhofft sich der Liesborner 11er-Rat und der Veranstalter die Einlasssituation fair und möglichst konfliktfrei regeln zu können. Die Besucher werden gebeten, möglichst früh das Festzelt aufzusuchen und nach dem „Einlass-Stopp“ nicht mehr an den Kassen zu erscheinen.
Die Karnevalisten ergreifen zusätzlich Maßnahmen im Bereich der präventiven Sicherheit im Festzelt. Sowohl auf den aufgehängten Werbebildschirmen als auch auf Plakaten wird vorsorglich auf einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit dem eigenen Getränk aufmerksam gemacht. Durch die geschaffene Awareness erwarten die Organisatoren eine bessere gegenseitige Kontrolle und höhere Achtsamkeit. Auch der Liesborner 11er-Rat und das Thekenpersonal wurden für das Thema sensibilisiert. Um zusätzlich Sicherheit zu schaffen, können an den Cocktail-Theken Mehrweg Getränkeschutzabdeckungen zum Selbstkostenpreis erworben werden.
Zur Absicherung des Rosenmontagsumzuges von außen wird, wie bereits im vergangenen Jahr, der Durchgangsverkehr zu Zeiten des Karnevalsumzugs an den verkehrsrelevanten Straßen mit Fahrzeugen blockieren. Auch das im letzten Jahr erprobte großflächige Halte- und Parkverbot im inneren Dorfbereich wird in Absprache mit der Gemeinde Wadersloh erhalten. Der 11er-Rat bittet mit Blick auf die Sicherheit der Karnevalisten um Verständnis für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten. Auch der Schutz der Zuschauer wird, wie in den vergangenen Jahren, durch das Aufstellen von Absperrgittern an den besonders belebten Bereichen gewährleisten.
Es wird außerdem darauf hingewisen, dass das Ordnungsamt der Gemeinde Wadersloh während der Karnevalsveranstaltung in Liesborn dauerhaft mit Kräften vor Ort seien wird, um im Bedarfsfall einschreiten zu können. Auch die Polizei stellt die kurzfristige Verfügbarkeit von Einsatzkräften sicher.
Quellen: Gemeinde, Romofreunde; Archivbilder: mw/bb.


