Wadersloh (mw/bb). Auf dem Rosenhöhe-Areal am Schulkamp tut sich wieder etwas: Nachdem die Gemeinde Wadersloh in der vergangenen Woche über anstehende Maßnahmen informiert hatte, haben nun die Abräumarbeiten für die nächsten Bauabschnitte begonnen. Damit rückt die Realisierung der vier geplanten Gebäude am Schulkamp und an der Langenberger Straße ein gutes Stück näher. Die guten Nachrichten teilte Andreas Strube von Heckmann Bauland und Wohnraum GmbH aus Hamm mit.
Während die beiden Gebäude der Bau- und Wohngenossenschaft Wadersloh (BWG) kurz vor ihrer Fertigstellung stehen, fällt für die vier weiteren Bauten der Firma Heckmann nun der Startschuss. „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Andreas Strube von Heckmann im Gespräch mit MW. Der Baubeginn sei – je nach Witterung – noch für das Jahr 2025 vorgesehen, spätestens für Anfang 2026. Ein neues Bauschild weist zudem auf eine überarbeitete Planung hin, die bereits vor zwei Jahren angekündigt worden war.




Zwei der Gebäude am Schulkamp werden künftig geförderten Wohnraum bieten. Die Bauzeit für diese beiden Häuser liegt bei rund zwei Jahren. Für das Gebäude mit der Hausnummer 11, das in wenigen Wochen in den Einzelvertrieb gehen soll, plant Heckmann zehn Eigentumswohnungen und zwei Penthouse-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 77 und 127 Quadratmetern. Energetisch setzt Heckmann auf Photovoltaik und Luftwärmepumpe, klimatisch auf eine Dachbegrünung. Ein Aufzug in alle Etagen, eine Tiefgarage sowie großzügige Balkone und Terrassen sollen die Wohnqualität zusätzlich steigern. Man hoffe auf „guten Anklang“ im Markt. Auch das vierte Gebäude (Nummer 13) wird durch Heckmann errichtet, soll jedoch gemeinsam mit einem Investor weiterentwickelt und anschließend vermarktet werden.
Mit den fortschreitenden Arbeiten schließt sich ein weiterer Abschnitt des Wohnquartiers „Rosenhöhe“, dessen Grundstein im Herbst 2023 gelegt wurde. Damals hatten BWG und Gemeinde den offiziellen Startschuss für das neue Wohnquartier gegeben. Die BWG-Gebäude mit insgesamt 25 geförderten Wohnungen, darunter Einheiten für Menschen mit Behinderung sowie ein geplanter Quartierstreff stehen kurz vor dem Bezug (MW berichtete).

Während dort bereits bald die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen, beginnt für die Heckmann-Gebäude nun die nächste Phase. Trotz der Verzögerungen der vergangenen Jahre, die durch steigende Zinsen und Baukosten bedingt waren, zeigt sich das familiengeführte Unternehmen aus der Elefantenstadt Hamm optimistisch. Mit Beginn der Abräumarbeiten nimmt das Gesamtprojekt wieder sichtbar Fahrt auf und die „Rosenhöhe“ nähert sich ihrem Ziel, ein vielfältiges und zukunftsorientiertes Wohnquartier für Wadersloh zu werden.
Fotos/Text: B. Brüggenthies


