Wadersloh (mw). Seit 2017 besteht die Ghana-Partnerschaft zwischen Wadersloh und der Gemeinde St. Francis-Xavier in Yapei. Das Partnerschafts-Komitee in Wadersloh, dem aktuell 16 Mitglieder angehören, engagiert sich fortlaufend und mit großem ehrenamtlichen Engagement für Projekte in Ghana, unter anderem für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, den Ausbau der Infrastruktur sowie für Bildungsprojekte und gezielte Förderung, insbesondere von Frauen. Nach der erfolgreichen Sanierung und Erweiterung der Secondary High School (Sekundarschule) in Yapei, Nordghana, die das Komitee mehrere Jahre beschäftigte, wurde im Mai 2026 die grundlegende Sanierung der Primary School (Grundschule) in Angriff genommen, teilt das Komitee nun mit.
Ermöglicht wurden die hohen Investitionen durch drei Säulen:
- Das ausdauernde Engagement der Schulfamilie der Sekundarschule Wadersloh mit dem „Tag für Ghana“ jeweils am Ende eines Schuljahres
- Die vielen regelmäßigen und einmaligen Spenden unserer Gönner/innen, seien es Privatpersonen, Vereine oder Gruppen
- Die Organisation „Engagement Global“, die uns als Kleinstträger von Entwicklungshilfe akzeptiert hat und viele unserer Projekte mit Mitteln der Entwicklungshilfe fördert.
„All diesen Akteuren gilt unser besonderer Dank und natürlich der Dank unserer Partner/innen aus St. Francis-Xavier in Yapei, Nordghana“, so Robert Voß stellvertretend für das gesamte Komitee.
Besonders beeindruckend ist das Engagement der Schüler/innen und Lehrer/innen der Sekundarschule Wadersloh, die an einem Vormittag im Schuljahr ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen und das erwirtschaftete Geld der Idee der Partnerschaft schon über fünf Jahre hindurch widmen. Eine Würdigung dieser guten Zusammenarbeit wurde bereits im Frühjahr 2026 durch die Preisverleihung des „Wadersloh Award“ von „Mein Wadersloh“ vorgenommen, so die Verantwortlichen.





Das aktuelle Projekt „Sanierung der Primarschule“ konnte im Oktober 2026 erfolgreich beendet werden. Es wurden Bauarbeiten an dem Baukörper der Primarschule zur grundlegenden Sanierung vorgenommen. Zu den Arbeiten gehörten zB. die Sanierung der Böden, der Außenmauern, Fenster und Türen. Den Abschluss bildeten Arbeiten am Dach und Malerarbeiten. Die für Ende Oktober anvisierte Fertigstellung konnte somit eingehalten werden.
Der nicht unerhebliche Nebeneffekt der Investitionen ist eine Belebung des regionalen Arbeitsmarktes, denn der zuständige Bauingenieur stammt aus Yapei und rekrutiert seine Arbeitskräfte auch aus der Gegend.
Eine baulich sanierte Schule muss natürlich auch nach den landesüblichen Standards eingerichtet werden – eine Aufgabe, die uns in der nahen Zukunft beschäftigen wird. Ebenfalls steht für die nächste Zeit der komplette Neubau der Toilettenanlage an, ein Beitrag zur Erfüllung der Gesundheitsstandards der UN, damit durch grundlegende Hygienestandards die Ausbreitung von Krankheiten eingedämmt wird.
Quelle: Ghana-Partnerschafts-Komitee


