Wadersloh/Liesborn (mw/bb). Vom 21. bis 29. August 2027 soll der Kulturort Liesborn wieder zur offenen Werkstatt für zeitgenössische Bildhauerkunst werden. Unter dem Motto „Wege nach Liesborn“ laufen die Vorbereitungen für das 9. Wadersloher Bildhauersymposium in Kürze an. Seit 1997 gehören die Bildhauersymposien zum kulturellen Profil der Gemeinde Wadersloh. Nun nimmt die 9. Auflage konkrete Formen an: Im Sommer 2027 sollen Künstlerinnen und Künstler in Liesborn ihre Entwürfe vor Publikum in dauerhafte Kunstwerke verwandeln. Das Motto lautet dabei wie gehabt „Wege nach Liesborn“. Die Gemeinde Wadersloh veranstaltet das Symposium u.a. in Kooperation mit dem Heimatverein Liesborn. Die dabei entstehenden Arbeiten sollen anschließend den Kunstpfad zwischen Wadersloh und Liesborn ergänzen und damit dauerhaft im öffentlichen Raum präsent sein.
Gemeindeverwaltung will Kosten deutlich reduzieren
Die Finanzierung des Symposiums steht angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage unter besonderen Vorzeichen. Während in früheren Jahren 20.000 Euro aus dem Gemeindehaushalt für die Veranstaltung eingeplant wurden, soll der kommunale Anteil für die kommende Auflage auf 10.000 Euro reduziert werden. Möglich werden soll dies durch eine Kooperation mit der Stiftung der Sparkasse Beckum-Wadersloh. Die Stiftung hat signalisiert, eine Förderanfrage des Heimatvereins Liesborn mit 17.000 Euro für die Durchführung des Symposiums sowie weiteren 8.000 Euro für den Ankauf von maximal zwei Kunstwerken unterstützen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass der Heimatverein die entsprechende Förderanfrage bis zum 15. Oktober 2026 beim Kuratorium einreicht. Die endgültige Entscheidung über die Förderung soll dann im November fallen. Damit könnte das Bildhauersymposium trotz der notwendigen Konsolidierung …

