Brauchtum vor dem Aus? Letzte Chance für das große Osterfeuer in Wadersloh!

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Gerade erst wurde die Wadersloher Maibaumtradition mit viel Engagement seitens der Vereine und Privatpersonen nach mehrjähriger Abstinenz wieder neu belebt, da könnte es auch schon einem anderen wichtigen Wadersloher Brauchtum an den Kragen gehen: Das tradtionelle Osterfeuer auf der Gemeindewiese braucht dringend mehr Zuspruch, sonst könnte es 2018 zum letzten Mal stattfinden.

Zur „Krisensitzung“ traf sich die ausrichtende KLJB Wadersloh vergangene Woche mit  Vertretern des Marketings und Ordnungsamts der Gemeinde Wadersloh, um die Rahmenbedingungen zu besprechen. „Das Gespräch gab es, weil wir im letzten Jahr leider mit einem Minus aus der Veranstaltung gegangen sind. Wir wollten nochmal den Zuspruch von der Gemeinde und nach Möglichkeit auch Unterstützung“, berichtet die KLJB-Vorsitzende Simone Hauptmeier. Im Vorstand steht man nachwievor hinter dem Event. Die weitere Ausrichtung hängt aber vor allem von der Resonanz in diesem Jahr ab: „Wir veranstalten das Osterfeuer dieses Jahr noch einmal und hoffen, dass es von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Wadersloh etwas besser angenommen wird“, sagt Simone Hauptmeier optimistisch.

Das Osterfeuer in Wadersloh findet am 1. April 2018 auf der Rathauswiese statt. Beginn ist um 20 Uhr. Es gibt Würstchen und Getränke und so sollte für einen gemütlichen Abend gemeinsam mit Freunden und der Familie bestens vorgesorgt sein. Die Landjugend sammelt am 17. März das Holz- und Strauchschnitt für das diesjährige Osterfeuer ein, dazu können alle ihre Anmeldungen täglich ab 16.30 Uhr bei Robin Roxel abgeben ( Tel.: 0152-36876514). Übrigens: Auch die Aktion „Rent-A-KLJBer“ findet in diesem Jahr wieder statt!

Kommentar von Mein-Wadersloh.de : Dass sich die KLJB Wadersloh um die alleinige Ausrichtung der Traditionsveranstaltung kümmert und auch noch das komplette Risiko alleine trägt, sollte Grund genug sein, diese Veranstaltung zu unterstützen. Zumal der Reinerlös für die Vereinskasse der Landjugend vorgesehen ist. Wir wünschen der Landjugend viel Erfolg und hoffen, dass genug Besucher am 1. April den Weg zum Osterfeuer finden. Vielleicht böte sich zudem das „Anzapfen“ der Bürgerstiftung an? Die wirbt mit dem Slogan „Mit uns – für uns“ und stellt u.a. die Förderung von „Traditionellem Brauchtum“ in den Mittelpunkt. Somit wäre vielleicht zumindest das finanzielle Risiko erheblich geringer! Der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Elmar Ahlke, hat bestimmt ein offenes Ohr für die Landjugendlichen!

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