SPD-Vortragsabend: Brauchen wir ein neues Kita-Gesetz?

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Die geplanten Inhalte des neuen Kita-Gesetzes waren das Thema bei der Veranstaltung „Beste Bildung, Betreuung und Erziehung von Anfang an – Neues Kita-Gesetz NRW!“ des SPD-Gemeindeverbands Wadersloh. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung zu der Veranstaltung mit der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass.

Zurzeit wird mit den kommunalen Spitzenverbänden die wesentliche Neuausrichtung eines Kindergartengesetzes besprochen. Für die SPD sei es klar, dass es vor allem mehr Qualität und eine verlässliche Finanzierung der Kitas geben muss. Zugleich sollen aber aber auch die Eltern entlastet werden. Die Kernzeiten für alle Kinder sollen gebührenfrei sein. Der Betreuungsschlüssel soll verbessert werden und die Finanzierungsanteile der Kommunen und der Träger sollen neu verhandelt werden. Ebenso soll es eine bessere Betreuung in den Randzeiten geben. Anschließend eröffnete Anne Claßen, Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands, die Diskussion.

In der Gemeinde Wadersloh gibt es insgesamt sieben Kindertagesstätten, die von dem Deutschen Roten Kreuz, der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde betrieben werden. Alle Träger waren bei der Veranstaltung vertreten und diskutierten mit. Auch einige Vertreter des Kreiselternrates sowie Erzieherinnen und Kita-Leitungen, auch aus Nachbarkommunen, beteiligten sich neben den anwesenden SPD-Mitgliedern mit ihren Anregungen.

Einen großen Teil der Debatte nahm die Beleuchtung der verschiedenen Qualitätskriterien ein. „Am Anfang müssen wir gut sein“, verdeutlichte die Landtagsabgeordnete. Aus diesem Grund seien die Qualifikation und die gerechte Bezahlung der Erzieher/innen ebenso wichtig wie die Entwicklung einer Regelung, die Planungssicherheit sowohl für Träger und Erzieher/innen als auch die Eltern schaffe.

Quelle: Pressemitteilung SPD Wadersloh


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