Wadersloh (mw/bb). Auf dem Rosenhöhe-Areal am Schulkamp sind schon im Dezember die Bagger angerollt. Ganz reibungslos läuft der Start in die nächsten Bauabschnitte nicht. Beim Ortstermin mit Andreas Strube, Vertriebsleiter bei Heckmann Bauland und Wohnraum, wird deutlich: Vor allem die Witterung bleibt eine Herausforderung. „Das Wetter macht uns weiterhin zu schaffen“, sagt Strube mit Blick auf die Erdarbeiten im unbefestigten Bereich am Schulkamp. Trotzdem ist die Stimmung beim familiengeführten Unternehmen aus Hamm optimistisch. „Wir sind guter Dinge, dass das Projekt jetzt schnell weiter Fahrt aufnimmt“, betont Strube. Mit den gestarteten Abräumarbeiten wird das Bauvorhaben wieder sichtbarer, ein Signal, auf das viele in Wadersloh gewartet haben.

14 geförderte Wohnungen am Schulkamp – Eigentumswohnungen an der Langenberger Straße
Insgesamt entstehen vier Gebäude in heller Klinkeroptik. Konkret plant Heckmann am Schulkamp die Häuser 8 und 10 mit insgesamt 14 Wohneinheiten im geförderten Wohnungsbau. Hier entstehen in den kommenden eineinhalb bis zwei Jahren Wohnungen mit Mietpreisbindung. Voraussetzung für den Einzug ist ein Wohnberechtigungsschein. Parallel dazu geht das Gebäude mit der Hausnummer 11 an der Langenberger Straße in den Einzelvertrieb. Geplant sind zehn Eigentumswohnungen (Kaufpreis ab 309.000 Euro) sowie zwei Penthouse-Wohnungen (Kaufpreis: 573.000 Euro) mit Wohnflächen zwischen 77 und 127 Quadratmetern. Die Wohnungen sind barrierearm, verfügen über Aufzug, großzügige Balkone oder Dachterrassen und werden über eine gemeinsame Tiefgarage erschlossen. Das vierte Gebäude, Hausnummer 13, soll frei finanziert und gemeinsam mit einem Investor entwickelt werden.


Energetisch setzt Heckmann auf Photovoltaik in Kombination mit Luftwärmepumpen sowie auf Dachbegrünung. „Wohneigentum bietet Planungssicherheit, denn tendenziell wird Bauen und Wohnen noch teurer“, sagt Strube. Die Lage nahe dem Ortskern von Wadersloh sei optimal, die Zielgruppe verortet er eher bei etwas älteren Käufern – auch weil die Wohnungen komfortabel auf einer Ebene angelegt sind. Strube sieht auch Chancen für Investoren: „Denkbar wäre etwa, dass eine Firma die Mietwohnungen für Fachkräfte erwirbt.“ Heckmann biete an, Mieter gleich mitzubringen und die Mietverwaltung zu übernehmen. Ein Rundum-Paket für Kapitalanleger.
Das „Quartier Rosenhöhe“ wächst weiter
Während die Gebäude der Bau- und Wohngenossenschaft Wadersloh (BWG) nebenan bereits bezogen sind, beginnt für Heckmann nun die nächste Phase. Der Grundstein für das Quartier war im Herbst 2023 gelegt worden. Nach zwischenzeitlichen Verzögerungen durch steigende Baukosten und Zinsen kommt das Projekt nun wieder ins Rollen. „Wir brauchen jetzt auch den Response vor Ort und hoffen auf viel Zuspruch“, sagt Strube. Mit dem Mix aus gefördertem Wohnraum, Eigentumswohnungen und frei finanzierten Einheiten soll das Wohnquartier Rosenhöhe zu einem vielfältigen, nachhaltigen Wohnquartier werden.
Fotos/Text: B. Brüggenthies, zus. Bildmaterial: Heckmann


