Das verlagsunabhängige Projekt „Mein Wadersloh“ ist aus einer einfachen Überzeugung entstanden:
Dass Leben vor Ort sichtbar sein sollte. Dass jedes Dorf, jede Gemeinschaft voller Menschen und Geschichten steckt. Geschichten von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern. Von Vereinen, Initiativen, Nachbarschaften. Von kleinen Momenten und großen Veränderungen. Kurz: vom Leben.
Im Laufe der Jahre ist aus dieser Idee mehr geworden als eine klassische Online-Zeitung. Diese Seite versteht sich heute als eine lebendige Chronik unserer Gemeinde. Eine Chronik, die festhält, wie Menschen hier leben, was das Dorf ausmacht und wie Kultur im Alltag entsteht. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Termine oder Verlautbarungen, sondern Menschen und ihre Geschichten. Leben entsteht nicht in Protokollen. Leben entsteht in Begegnungen, Gesprächen, Gesten, Emotionen und Erfahrungen. Redaktionelle Beiträge entstehen deshalb nicht „mal eben so“. Oft gehören dazu Gespräche vor Ort, Zuhören, Nachfragen, Fotografieren, Filmen, Schreiben, Überarbeiten und Veröffentlichen.
Manche Geschichten brauchen Zeit. Manche brauchen Vertrauen. Diese Arbeit geschieht bewusst persönlich. Nicht, weil es komplizierter ist, sondern weil es ehrlicher ist. Ich verstehe mich dabei als jemand, der zuhört, hinschaut und festhält. Als Sprachrohr für das Leben im Dorf. Für Menschen, ihre Geschichten und das, was Kultur vor Ort ausmacht. In Texten. In Bildern. Im Ton. Im Bewegtbild.
Die Geschichten auf dieser Seite sind nicht nur für den heutigen Tag gedacht. Sie sind Momentaufnahmen unserer Zeit. Kleine Zeitzeugen unseres Lebens hier vor Ort in Wadersloh, Diestedde und Liesborn. Bausteine einer Chronik, die seit 2013 wächst. Diese Webseite ist deshalb keine Nachrichtenmaschine. Sie ist ein Ort für Dorf. Kultur. Leben. Für Menschen und ihre Geschichten. Eine lebendige Chronik. Getragen von Menschen.
Damit dieses Projekt weiterbestehen kann, braucht es Menschen, die sagen: Ja, das ist mir wichtig. Ja, das hat für mich einen Wert. Denn hinter dieser Seite steht ein Mensch, der diese Arbeit mit Herzblut macht (und der davon auch leben möchte). Wer diese Arbeit schätzt und unterstützen möchte, trägt dazu bei, dass Dorf und Kultur dokumentiert werden, dass Leben sichtbar bleibt. Dass Geschichten erzählt werden.
Danke an alle, die diesen Weg bereits mitgehen. Und an alle, die ihn vielleicht künftig mitgehen möchten.
Wer hinter dieser Seite steht:
Mein Name ist Benedikt Brüggenthies. Ich bin selbstständiger Redakteur und Fotograf. Dieses Projekt ist kein Projekt eines Medienkonzerns und keine Außenstelle eines Verlages. Sie wird seit 2013 unabhängig von mir betrieben. Ich recherchiere, schreibe, fotografiere, podcaste, filme und veröffentliche eigenständig. Aus Überzeugung, mit Idealismus und professionellem Anspruch. Die Finanzierung erfolgt durch Leserinnen und Leser (via STEADY), Anzeigenpartner und Unterstützer.

