Wadersloh (mw). Der Heimatverein Wadersloh bot am Samstag, 14. März, den mittlerweile traditionellen Workshop „Obstbaumschnitt“ mit Gärtnermeister Norbert Stienemeier an. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung in einem privaten Garten angeboten, damit neben dem Obstbaumschnitt auch die Möglichkeit bestand, Wissen über Sträucher und Stauden zu vermitteln.
Nach der Begrüßung durch Jessica Jemella (stellv. Vorsitzende des Heimtvereins) und Norbert Stienemeier trotzten die 13 Teilnehmenden dem nasskalten Wetter und gingen voller Motivation ans Werk. Bevor es an das Schneiden der Bäume ging, erklärte der Fachmann zunächst einmal Grundlegendes zu unterschiedlichen Sträuchern, wie z. B. die Struktur und Anordnung von Ästen sowie die Zeitpunkte des Baumschnitts. Im Gegensatz zum Apfelbaum, der im Februar nach dem Frost geschnitten wird, sollte z. B. die Walnuss im August/September und die Kirsche nach der Ernte geschnitten werden. Um die richtige Schnittstelle zu finden, lernten die Teilnehmenden, eine Blattknospe von einer Blütenknospe zu unterscheiden und an welcher Stelle das Schneidegerät angesetzt werden sollte.

In einer Pause versorgten einige Vorstandsmitglieder die Anwesenden mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Diese Zeit wurde genutzt, um Fragen rund um die Gartenarbeit zu stellen und sich auszutauschen. Während des Workshops hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit unter der Aufsicht von Stienemeier selbst Hand anzulegen. Auch hier gab es noch viele wichtige Hinweise und Tipps zum Baumschnitt, zur Pflege und zur Pflanzung neuer Bäume.
Quelle: Heimatverein


