Wadersloh (mw/bb). Am gestrigen 12. Mai stellte sich Nina Niehüser im Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales der Gemeinde Wadersloh als sog. „Ansprechpartnerin für Menschen mit Einschränkungen“ vor. Seit dem 1. Juli 2024 nimmt sie die Aufgabe als Inklusionsbeauftragte wahr und ist somit u. a. zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige. Das Ziel ist es, die Inklusion in der Gemeinde zu fördern, das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Einschränkungen zu schärfen und Hilfestellungen anzubieten.
In ihrer Präsentation betonte Nina Niehüser, dass ihre Arbeit auf mehreren Säulen basiert: Zum einen bietet sie eine direkte Kontaktmöglichkeit für Betroffene und deren Familien an – sei es per Telefon, E-Mail oder in Form regelmäßiger Sprechstunden. Weiterhin engagiert sie sich aktiv in den verschiedenen Fachbereichen der Gemeinde, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen bei Projekten und Vorhaben angemessen berücksichtigt werden.
Ein weiterer zentraler Aspekt ihrer Tätigkeit ist die Vernetzung: Nina Niehüser besucht regelmäßig das Seniorennetzwerk und die Caritas Sozialstationen, nimmt an den Treffen des Arbeitskreises Inklusion teil und ist aktiv in der Entwicklung der Wohnprojekte an der Bentelerstraße und der „Rosenhöhe“ eingebunden. Zudem steht sie im Austausch mit der St. Vincenz-Gesellschaft Ahlen und bringt sich in die Projektarbeit dieser Institutionen ein. Ihre Vernetzungsarbeit reicht über die Gemeindegrenzen hinaus: Als Mitglied im Verteiler des Arbeitskreises der Behindertenbeauftragten von Nordrhein-Westfalen bleibt sie stets über aktuelle Entwicklungen informiert. Die Teilnahme an Workshops ermöglicht es ihr, neue Impulse zu gewinnen und ihre Fachkompetenz weiter auszubauen.
Im Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales hob sie hervor, dass es ihr wichtig ist, das Thema Inklusion in Wadersloh weiter voranzubringen. Perspektivisch plant sie im Jahr 2026 eine Veranstaltung, die den gesellschaftlichen Dialog fördern und das Thema Inklusion noch stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken soll. Die Mitglieder des Ausschusses begrüßten ihren Einsatz und sicherten ihre Unterstützung bei der weiteren Umsetzung der Inklusionsziele zu.
Foto/Text: mw/bb.


