Nach Großbrand in Lippstadt: Ergebnisse des Landesumweltamts liegen vor

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Wadersloh (mw/pm). Nach dem schweren Großbrand in einem Industriebetrieb in Lippstadt zogen giftige Rauchschwaden auch über die Gemeinde Wadersloh. In Ahlen, Beckum und Wadersloh gingen Rußpartikel nieder. Der Kreis Warendorf hat nun die Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) vorgelegt. Sie zeigen kein nennenswertes Gefahrenpotential für mit Brandrückständen in Kontakt gekommene Böden und Gartenprodukte, heißt es in der Mitteilung des Landesamtes.

Im Hinblick auf die Ernte und Weiterverarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, Gemüse und Obst seien keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Aus Vorsorgegründen sei gründliches Waschen, Putzen und/oder Schälen von Obst und Gemüse jedoch ratsam, heißt es in der Presseerklärung. Ebenfalls rein vorsorglich hält das Landesamt die schon veröffentlichten Handlungsempfehlungen aufrecht. So sollten Ablagerungen auf Gegenständen bzw. Flächen mit Schutzhandschuhen und Haushaltsreinigern entfernt werden. Bei Ablagerungen auf dem Rasen sollte er gemäht und der Rasenschnitt in der Restmülltonne entsorgt werden. Ablagerungen in Sandkästen sollten mit der obersten Sandschicht entfernt und ebenfalls über den Restmüll entsorgt werden. Bei sichtbaren Brandrückständen auf privaten Schwimmbecken sollte das Wasser getauscht und ggfs. verschmutzte Flächen sollten gereinigt werden.

Quelle: Pressemitteilung Kreis Warendorf


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