Münsterland/Diestedde (mw/bb). Am „Tag der Deutschen Einheit“ wurde auch Diestedde für kurze Zeit zur Kulisse für den Spitzenradsport: Der Sparkassen Münsterland Giro 2025 führte das internationale Fahrerfeld am Donnerstagnachmittag mitten durch den Wadersloher Ortsteil. Nach dem Start in Oelde-Stromberg rollte das rund 180 Profis starke Peloton über den Altendiestedder Weg in Richtung Oelder Straße, bevor es weiter durch den Kreis Warendorf und in Richtung Münster ging. 191 Kilometer gilt es zu bewältigen.









Viele Schaulustige ließen sich das Spektakel nicht entgehen: Etwa 100 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten sich am Straßenrand eingefunden, um den Profis zuzujubeln. Familien mit Kindern, Hobbyradsportler und Neugierige aus der Nachbarschaft verwandelten die Durchfahrt in ein kleines Volksfest. Für einen kurzen Moment war Diestedde ganz nah dran am großen internationalen Radsport. Besonders beeindruckend war die Geschwindigkeit, mit der die Fahrer durch den Ort rauschten: Nach der dreiköpfigen Spitzengruppe und einem Verfolger folgten in dichter Formation, begleitet von Begleitfahrzeugen, Motorrädern und Polizei-Eskorten, die Profis vorbei. So ein Bild erlebt man in Diestedde nicht alle Tage. Ein halbes Dutzend Freiwillige vom SV Diestedde unterstützten als Streckenposten Polizei und Ordnungsamt. So schnell wie die Profis da waren, so schnell waren sie schon wieder weg: MW wüscht allen Teilnehmenden viel Erfolg und eine gute Ankunft im Ziel.
Der Münsterland Giro gilt als eines der größten Eintagesrennen in Deutschland. Er führt traditionell am 3. Oktober durch verschiedene Regionen des Münsterlands und lockt neben Weltklasse-Teams auch tausende Hobbysportler zum LeezenCup nach Münster. Bei letzterem meldeten sich rund 7.500 Starter an.
Fotos/Text: mw/bb.


