In eigener Sache: Die Zukunft von Mein-Wadersloh.de

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Diestedde (mw/bb). So langsam neigt sich das Jahr 2018 seinem Ende entgegen und in der stillen Adventszeit hat man auch ein wenig Zeit zum Nachdenken. Mein-Wadersloh.de (MW) gibt es nun seit 5,5 Jahren und hat sich seit dem von einem „Hobby-Projekt“ zu einem der wichtigsten Medienanbieter für die Großgemeinde Wadersloh und das Umland entwickelt. Nach mehr als 1.300 Beiträgen, mehr als 10.000 geknippsten Fotos, 180 Videobeiträgen und einem guten Dutzend Großveranstaltungen für unsere Heimat, liegt es nun in der Hand unserer Leserinnen und Leser wie es mit dem Projekt weitergeht.

Manchmal sollte man Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten. MW versucht seit 5 Jahren die Medienlandschaft bunter zu machen. Wenn wir jedes Mal einen Euro bekommen hätten, für den Satz „Ach, die Tagezeitung“ , bräuchten wir diesen Aufruf nicht. Aber MW ist eben nicht die Tageszeitung. Hinter dem Projekt MW steht ein einzelner freier Journalist und kein großer Verlag und auch nich die Gemeinde Wadersloh. Auch kreative Dienstleistungen sind „Arbeit“ und auch „digitale/immaterielle“ Leistungen müssen irgendwie vergütet werden. Niemand geht in ein großes Möbelhaus und nimmt eine neue Polstergarnitur mit Nachhause ohne dafür zu bezahlen. Auch Kreative haben eine jahrelange Ausbildung/Studium hinter sich und ein Gewerbe angemeldet. Sie müssen Sozialversicherungsbeiträge, ein Auto, Benzin und Steuern bezahlen. Sie müssen auch tatsächlich Lebensmittel käuflich erwerben! Gute Arbeit kostet eben gutes Geld! Kein Elektriker oder Maler würde euer Haus umsonst renovieren und auch Steuerberater nehmen rund 60 Euro pro Stunde für Beratungdienstleistungen!

Die Ansprüche werden immer größer, die Zahlungsbereitschaft jedoch immer kleiner! Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse nach 5,5 Jahren Arbeit für dieses Projekt. MW war immer kostenlos und selbst zwei der drei Printausgaben wurden trotz des immensen Kostenapparats und monatelanger Arbeit kostenlos ausgegeben. Nur mit einer gewaltigen Portion Idealismus, die die Kreativbranche und vor allem Lokaljournalismus mit sich bringt, kann das Projekt nun aber nur mithilfe der Leser und Gewerbetreibenden aus Wadersloh weitergrführt werden. Von knapp 12.500 Einwohnern der Großgemeinde untersützen 38 (!) das Projekt mit einem monatlichen Betrag. Das entspricht 0,3 Prozent.

Du möchtest auch in Zukunft eine Alternative zur Tageszeitung haben und gleichzeitig ein Unternehmen aus deinem eigenen Wohnort unterstützen? Dann mach‘ mit bei unserer großen Unterstützer-Aktion. Jede Euro zählt. Unterstütz‘ doch einfach mal die Freiberufler und die kleinen Initiativen vor Ort! Die „Großen“ haben genug Unterstützung. Ihnen fehlt aber vor allem das, was MW auszeichnet: Herzblut und Heimatliebe!

Danke für deine Aufmerksamkeit!

Benedikt Brüggenthies (Gründer von Mein-Wadersloh.de)

Unterstützungsmöglichkeiten

Weitere Infos zum Unterstützungsaufruf findest du auf unserer Sonderseite


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Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

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