Imkerei Domke: Gegen das Bienensterben – Bienen mieten für mehr Nachhaltigkeit [ANZEIGE]

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Es ist mehr als eindrucksvoll, wie Bienen aus Wachs die sechseckigen Waben bauen, dort den Nachwuchs großziehen und ganz nebenbei den zuckersüßen Honig herstellen, der uns pur oder verarbeitet zu Met und anderen Leckereien ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Gut lachen hat in diesen Tagen auch Bienenexpertin Marion Domke aus Diestedde: Die Imkerin setzt sich mit ihrer Arbeit nicht nur für Nachhaltigkeit ein, sondern möchte auch andere teilhaben lassen an der Faszination Bienen und Honig. Seit wenigen Wochen bietet die Familien-Imkerei Domke nicht nur Bienenstöcke zur Vermietung an, sondern die Naturprodukte auch über einen eigenen Online-Shop zum Verkauf an.

Gegen das Bienensterben: Bienenmiete für mehr Nachhaltigkeit

Die kleinen Baumeister der Natur begeistern Marion Domke schon seit Jahren. Über ihren Mann Andreas entstand die Liebe zu dem besonderen Handwerk, das für Familie Domke inzwischen zum Alltag gehört. Da kann es durchaus mal vorkommen, dass Nachbarn ein Domke-Familienmitglied in voller Schutzmontur durch den heimischen Garten laufen sieht. „Bienen haben es momentan nicht leicht. Es ist Fakt, dass im letzten Winter 240.000 Bienenvölker gestorben sind. Gründe dafür gibt es viele: Immer mehr Monokulturen, mehr Pestizide, weniger Blumen in den Gärten. Im Frühjahr beschlossen wir dann, Bienenvölker zu vermieten, um so einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten und um die Vielfalt der Bienenvölker zu gewährleisten“, berichtet Marion Domke von ihrem neuen Angebot. „Die Imkerei ist eine sehr teure Angelegenheit und erfordert sehr viel Fachwissen. Durch das Bienenmieten profitieren aber letztendlich alle Seiten und natürlich vor allem die Bienen selbst“, erklärt Marion Domke.

Drei Mal um den Erdball für ein Glas Blütenhonig

Was Bienen zu leisten vermögen wird deutlich, wenn man bedenkt, dass ein Bienenvolk für ein Glas Blütenhonig umgerechnet dreimal den Erdball umfliegen muss. Vorher wird fleißig an den Waben gebaut, Pollen gesammelt, Honig eingelagert, die Königin beschützt und der Bienen-Nachwuchs umsorgt. Aber auch für den Imker bedeutet die Honig-Produktion viel Arbeit. Waben müssen ersetzt, Krankheiten behandelt, Honig gefiltert und weiterverarbeitet werden: „ Der reine Honig bildet die Grundlage für weitere Produkte. In Deutschland unterliegt das sehr strengen Richtlinien. Beim industriell hergestellten Honig hat man keine Kontrolle darüber. Der kann aus jedem Land der Erde kommen. Meine Produkte werden in liebevoller Handarbeit hergestellt, selbst abgefüllt, gefiltert und etikettiert. Bei uns zählt nicht die Masse, sondern Qualität“, sagt Marion Domke, die Mitglied im Deutschen Imkerbund ist. „Eigentlich handelt es sich bei unserem Blütenhonig sogar um Bio-Honig, aber da wären sehr viele Zertifizierungen nötig.“

Öffentlichkeitsarbeit für die Baumeister der Natur

Neben dem zuckersüßen Diestedder Blütenhonig finden sich auch Honigwein und Wikingerblut im Sortiment der Imkerin. Auf Veranstaltungen, wie den Diestedder Schlosstagen, dem Wadersloher Weihnachtszauber oder dem Diestedder Nikolaussonntag werden Verkostungen angeboten. Auch Kerzenziehen wird neuerdings angeboten. Die Familienimkerei Marion Domke gibt das Bienen-Wissen gerne weiter und begeistert so auch viele andere von den kleinen Baumeistern der Natur und dem wertwollen Naturprodukt Honig.

Wer sich informieren möchte: Alles rund um die Vermietung von Bienenvölkern, Honigprodukte und vieles mehr gibt es auf der Webseite der Imkerei Domke unter www.imkerei-domke.de.

Text/Fotos: B. Brüggenthies

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Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

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