Wadersloh (mw/bb). Ein Stromausfall hat am Donnerstagmorgen, 13. August, weite Teile von Wadersloh sowie Bereiche in Erwitte und Anröchte betroffen. Nach Angaben des Netzbetreibers Westnetz kam es gegen 8 Uhr zu einer Versorgungsunterbrechung. Ursache war ein defektes Kabel im 110-kV-Netz. Zunächst war nach Angaben von Westnetz eine 30.000-Volt-Leitung im Süden von Wadersloh an der Lippe als mögliche Fehlerquelle genannt worden. Inzwischen steht nach Angaben des Netzbetreibers fest, dass die Störung im 110-kV-Netz durch ein defektes Kabel verursacht wurde. Weitere technische Details zur Art des Defekts nannte Westnetz auf Nachfrage zunächst nicht. Betroffen war laut Westnetz der „Großteil der Orte Wadersloh, Erwitte und Anröchte“. Wie viele Haushalte insgesamt ohne Strom waren, konnte das Unternehmen aktuell nicht beziffern. Damit war die Störung deutlich über das Gemeindegebiet von Wadersloh hinaus spürbar.
Die Stromversorgung konnte vergleichsweise schnell wiederhergestellt werden. „Unsere Westnetz-Mitarbeitenden haben kurz nach Störungseintritt Maßnahmen eingeleitet und konnten die betroffenen Gebiete schnell durch Umschaltung wiederversorgen“, teilte Kathrin Wiegers von der regionalen Öffentlichkeitsarbeit der Westnetz GmbH auf Anfrage von MW mit. Der Stromausfall stand zeitlich auch im Zusammenhang mit einer Versorgungssituation in Anröchte, über die unter anderem die Lippstädter Tageszeitung „Der Patriot“ berichtet hatte. Westnetz bestätigte auf Nachfrage, dass neben Wadersloh auch Erwitte und Anröchte vom Ausfall betroffen waren. Die gemeinsame Ursache liegt demnach in der Störung des 110-kV-Netzes.
Nach rund 15 Minuten war die Stromversorgung in den betroffenen Bereichen wiederhergestellt. Eine weitere Einschränkung der Versorgung ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht zu erwarten. Westnetz teilte mit, dass nicht mit weiteren Störungen als Folge des Defekts gerechnet werde. Die genaue technische Ursache für den Defekt des Kabels sowie die Zahl der tatsächlich betroffenen Haushalte sind derzeit noch nicht bekannt.
Archivfoto (Symbolbild)/Text: B. Brüggenthies


