Kreis WAF (mw). SPD, Grüne und Linke im Kreis Warendorf setzen bei der kommenden Landratswahl auf eine gemeinsame Kandidatur: Die drei Parteien haben sich auf einen Wahlvorschlag verständigt und schicken die 29-jährige Diplom-Finanzwirtin (FH) Sophia Maschelski-Werning aus Ahlen-Dolberg ins Rennen. Die Kandidatin ist seit mehreren Jahren im Kreistag aktiv und engagiert sich dort unter anderem als Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Ordnung und Bevölkerungsschutz.
Mit der parteiübergreifenden Unterstützung wollen die drei Parteien ein Signal für eine sozial gerechte, ökologische und moderne Politik im Kreis Warendorf senden. „Sophia bringt nicht nur fachliche Kompetenz aus der Verwaltung mit, sondern kennt auch die kommunalen Strukturen im Kreis bestens“, betont Dennis Kocker, Vorsitzender der SPD im Kreis Warendorf. „Sie steht für einen neuen Politikstil – offen, zugewandt und sachlich.“
Auch Bündnis 90/Die Grünen sehen in der Kandidatur eine zukunftsweisende Entscheidung. „Wir wollen den Kreis klimafreundlicher, sozialer und digitaler machen“, sagt Kreissprecher Ali Bas. „Mit Sophia haben wir eine Partnerin, die diesen Wandel glaubwürdig vertreten kann.“ Die Linke hebt besonders die Schnittmengen in sozialen Fragen hervor: „Bezahlbarer Wohnraum, soziale Teilhabe und eine verlässliche öffentliche Infrastruktur – das sind Themen, die auch Sophia wichtig sind“, so Selmar Ibrahimovic, Vorsitzender der Linken im Kreis.
Sophia Maschelski-Werning zeigt sich dankbar für die geschlossene Unterstützung: „Es ist für mich eine große Ehre, gemeinsam von SPD, Grünen und Linken getragen zu werden. Vor allem das Vertrauen der Grünen und der Linken, die erstmalig auch eine SPD-Kandidatin im Kreis Warendorf aufstellen, weiß ich sehr zu schätzen.“
Inhaltlich setzen die beteiligten Parteien unter anderem auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, familienfreundliche Angebote im ländlichen Raum sowie mehr Transparenz in der Kreisverwaltung. Im Zentrum der gemeinsamen Linie steht eine „Politik auf Augenhöhe“, wie es in der Mitteilung heißt.
Quelle: Gemeinsame Presseerklärung SPD, Grüne, Linke im Kreis WAF


