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Kontaktnachverfolgung: Was geht eigentlich da app mit „luca“ ? [MW+]

Kreis Warendorf/Wadersloh (mw/bb). „Luca“ hier, „luca“ da – alles wunderbar? Die Kontaktnachverfolgungs-App mit dem wohlklingenden Kurznamen ist derzeit in aller Munde und schon auf vielen Smartphones installiert. Für Nicht-Digital-natives (=Menschen, die noch weitestgehend „analog“ aufgewachsen sind) gibt’s einen QR-Code als hippen Schlüsselanhänger zum Überall-Mithinnehmen (auch erhältlich im Wadersloher Rathaus). In zahllosen, tagtäglichen Pressemitteilungen betonen nicht nur der Kreis, sondern auch die Städte und Gemeinden und neuerdings auch Unternehmen, wie toll die Über-App im Kampf gegen Corona ist bzw. sein soll. Hört sich doch alles gut an, oder? Wir haben den Kreis Warendorf trotzdem ein paar Fragen zur Funktion,  Datenschutz und zu den Kosten gestellt.

Wer steckt eigentlich dahinter?

Hinter der „luca“-App stecken privatwirtschaftliche Unternehmen, die neXenio GmbH (mit Verbindung zum Hasso-Plattner-Institut), culture4life und unter anderem (auch als populärkulturelles Zugpferd für potenzielle Nutzer:innen) der „Die Fantastischen Vier“-Frontmann „Smudo“. „luca“ soll überall da zur Anwendung kommen, wo bisher Papier und Zettel unhygienisch und zeitraubend den Besuch beim Friseur, der Bank und Co. erschweren. Einchecken und chillen. So einfach geht das ein Jahr nach Pandemiebeginn!

„luca“ – das neue Zauberwort im Kampf gegen das übermächtige Virus! Ein digitaler Heilsbringer, der seit dieser Woche sogar den Besuch bei den Ratssitzungen erheblich vereinfachen soll, denn auch dort prangt der „QR-Code“ zum Einscannen an den Eingängen (Anm. d. Red.: QR-Code…

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