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Strohernte wie aus längst vergangenen Zeiten: Herbert Bering setzt auf Handarbeit

Liesborn (mw/bb). Herbert Bering aus Liesborn ist vielen Waderslohern vor allem als Kartoffelhändler „Kartoffel-Herbert“ vom Wadersloher Wochenmarkt bekannt. Der 78-jährige Landwirt verkauft jeden Donnerstag die liebevoll handgeernteten Kartoffeln direkt aus dem Kofferraum und ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des kleinen Wochenmarkts an der Kirche.  Der Liesborner Landwirt steht aber zugleich auch für eine scheinbar längst vergangene Landwirtschafts-Epoche, denn auch bei der Strohernte setzt Herbert Bering nicht auf große Erntemaschinen, sondern vor allem auf Familien- und Nachbarschaftshilfe und viel Handarbeit.

Unser Leser Daniel Teigeler hat uns ein wunderbares Foto in die Redaktion geschickt, welches eindrucksvoll zeigt, dass das Stroheinfahren „wie früher“ auch im Jahre 2020 nicht nur Spaß macht, sondern auch viel Wissen vermitteln kann. So packen einfach mehrere Generationen mit an, damit das Stroh schnell ins Trockene kommen kann. Unterstützung fand Herbert Bering in dieser Woche bei seinem Schwager, Tochter, Schwiegersohn und den beiden zwei Enkelkindern. Und auch Daniel Teigeler und Sohn Johann packten direkt mit an. So war das Mehrgenerationen-Team tatkräftig im Einsatz und konnte das Stroh schnell einfahren. Übrigens „Kartoffel-Herbert“ erntet auch seine Kartoffeln für den Marktverkauf ausschließlich mit seiner „Handhebemaschine“ (Forke) – Das nennt man mal nachhaltige Landwirtschaft!

Foto: Daniel Teigeler (privat), Text: B. Brüggenthies


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