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Land schafft Verbindung: Heimische Landwirte geben der Aktion ein Gesicht

Wadersloh (mw/bb). „Gemeinsam für ein buntes NRW – Eure Landwirte“ und „Kooperation statt Verbote“ steht auf den kleinen Papiertütchen, die die beiden Schwestern Lena und Anja Vogt sowie Alexandra Bredenhöller und Jan Bühlmeyer am verregneten Freitagnachmittag am Penny-Markt/RHL an Passanten verteilen. Im Innern verbirgt sich kostbares Saatgut  („Bienen-Blumen-Mix“). Genauso bunt wie die Saatmsichung ist der Kreis an Aktiven, die sich in den Wadersloher Ortsteilen für die Initiative „Land schafft Verbindung. Sie alle eint das Ziel, sich für mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft einzusetzen.

In mehreren Gruppen und Schichten zeigten die heimischen (Jung-) Landwirte Präsenz in Wadersloh. „Wir sprechen heute jeden an, möchten aber besonders auch die jungen Menschen erreichen“, sagt Lena Vogt. Wie alle ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist die Diestedderin auf einem Bauernhof groß geworden. Die Aufmerksamkeit ist den jungen Landwirten heute sicher. Viele Passanten legen einen kurzen Halt ein, man kommt ins Gespräch. Land schafft Verbindung soll nicht nur mit den Trecker-Korsos verbunden werden, sondern auch mit den Gesichtern der Mitbürger von nebenan, die in der Landwirtschaft tätig sind. Traktoren sind trotzdem vor Ort. Auf großen Transparenten machen die Landwirte auf ihre Arbeit aufmerksam: „Landwirtschaft braucht Zukunft“ oder „Wir machen euch satt“ ist zu lesen. Man möchte reden – über Das Leben auf den Höfen, die Produktion von Lebensmitteln in der Zukunft und deren Herkunft. Man erhofft sich einen Dialog. Dass wurde auch am Freitag sichtbar: Lena, Anja, Alexandra und Jan und alle ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter geben der Initiative ein Gesicht und treten gemeinsam für eine Zukunft auf den Höfen ein.

Fotos/Text: Brüggenthies


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