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Eichenprozessionsspinner: SPD stellt Antrag für ökologisch verträgliche Gegenmaßnahmen

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Wadersloh (mw/pm/bb). Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Wadersloh hat am 14. Oktober einen Antrag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gestellt. In einem Schreiben an Bürgermeister Christian Thegelkamp beantragt die SPD, dass sich die Gemeindeverwaltung über eine umweltfreundliche Methode und deren mögliche Anwendung in unserer Gemeinde informiert.

Zum Hintergrund: Im Juli 2019 gab die Gemeinde Wadersloh eine amtliche Warnung vor den gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners heraus, die sich aufgrund der milden Wintermonate auch in Wadersloh, Diestedde und Liesborn immer heimischer fühlen. Die extrem giftigen Härchen der Raupen können eine erhebliche Gesundheitsgefährdung bedeuten. Wer im öffentlichen Raum Nester ausfindig macht, sollte sich bei der Verwaltung melden (Telefonnummer 02523/ 950 1420). Bei privaten Grundstücken sind grundsätzlich die Eigentümer verantwortlich.

Bei dem aktuellen Antrag bezieht sich die SPD Wadersloh auf eine umweltfreundliche Methode zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, die in der niederländischen Stadt Groesbeek eingesetzt wird. Dort wurden im Frühjahr 2019 Nistkästen aufgehängt, um Vögel an den Eichen anzusiedeln, die die gefährlichen Gift-Raupen fressen. Nach Presseberichten konnte so der Vormarsch der Schädlinge eingedämmt werden, heisst es in dem Antrag der SPD-Fraktion. Da die Methode sowohl umweltverträglich, als auch kostengünstig sei, möchte die SPD die Methode für Wadersloh überprüfen lassen.

Quelle: Antrag an das Rathaus, SPD-Fraktion Wadersloh


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