Amtliche Warnung: Eichenprozessionsspinner machen die Gemeinde unsicher

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Wadersloh/Diestedde/Liesborn (mw/pm). Als Folge des milden Winters sind Eichenprozessionsspinner in diesem Jahr auch in der Gemeinde Wadersloh verbreitet. In allen Ortsteilen sind Eichen, aber zunehmend auch andere Bäume, vom Eichenprozessionsspinner betroffen. Der Kontakt mit den Raupen und mit den Brennhaaren sollte vermieden werden, da diese für Menschen unter Umständen gefährlich werden können.

Die Gemeindeverwaltung bittet daher um Hinweise, wenn im öffentlichen Raum oder auf gemeindlichen Grundstücken Eichenprozessionsspinner entdeckt werden. Gefundene Nester können während der Öffnungszeiten des Rathauses unter der Telefonnummer 02523/ 950 1420 gemeldet werden.

Bei privaten Grundstücken sind grundsätzlich die Eigentümer verantwortlich. Die Gemeindeverwaltung hilft aber auch hier gerne mit Tipps und Hinweisen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners weiter.

Zum Schutz vor den Folgen des Eichenprozessionsspinners gibt das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf folgende Hinweise:

  • Raupen und ihre Nester nicht berühren!
  • Warnschilder beachten und befallene Gebiete vermeiden!
  • Schutzkleidung tragen: Arme, Beine, Nacken bedecken.
  • Als Schutz für die Augen beim Fahrradfahren Brille, Sonnen- oder Radfahrbrille tragen.
  • Bei Kontakt mit den Brennhaaren: Kleidung sofort wechseln und bei mindestens 60° waschen; duschen und Haare waschen, gereizte Augen mit Wasser ausspülen (nicht reiben!)
  • Bei starken Hautreaktionen den Hausarzt aufsuchen; bei Atemnot sofort den Rettungsdienst alarmieren; bei Augenrötung mit Fremdkörpergefühl, starken Schmerzen, Jucken und Tränen dringend zum Augenarzt gehen!

Quelle: Gemeinde Wadersloh, Pressemitteilung Symbolfoto: B. Brüggenthies

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