Hoher Zeitdruck für Erstellung von Medienkonzepten in Wadersloher Schulen

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Wadersloh (mw/bb). In der 26. Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport stand auch das Thema Medienkompetenz auf der Tagesordnung. Mit neuen Medienkonzepten wollen die Schulträger der Verpflichtung des Schulgesetzes Rechnung tragen, eine zeitgemäße IT-Infrastruktur für die moderne Unterrichts- und Schulentwicklung in den Schulen der Großgemeinde einzurichten.

Ein entsprechendes Medienkonzept muss bis zum Ende des kommenden Schuljahres 2019/2020 vorliegen. Das nötige Know-How soll eine Arbeitsgruppe (gegründet Ende 2018) mit Vertretern des Grundschulverbunds, Sekundarschule und Johanneum einbringen, um die Vorgaben des Medienkompetenzrahmens NRW in die Lehrpläne der Wadersloher Schulen zu integrieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wadersloh (technische Beratung) und dem Kreis Warendorf (Medienberatung) soll u.a. im Herbst eine Fortbildung für die Kollegien stattfinden. Im Ausschuss berichtete Guido Bierwagen von der Gemeinde Wadersloh (IT) über die Planungen. Bierwagen begrüßte ausdrücklich den Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis. U.a. war kürzlich ein Medienberater des Kreises zur Unterstützung der Konzepterstellung zu Gast. Die Medienkonzepte der Grundschulen und weiterführenden Schulen sollen aufeinander aufbauen. „Wir sind auf einem guten Weg“, berichtete Bierwagen.

Hans-Jürgen Lang (Schulleiter Johanneum) erwähnte die verpflichtende Medienorientierung in allen Klassen. „Der Zeitdruck ist enorm. Es sind noch keine Lehrpläne da, aber es soll schon ein Medienkonzept vorliegen“, so Lang in Bezug auf die Digitalisierung in den Schulen. Gemeinsam wollen die Schulen Workshops anbieten. Elmar Ahlke gab den Hinweis, dass die Anstrengungen in Wadersloh gebündelt werden sollen. Hintergedanke sei die gute Abstimmung zwischen Grund- und weiterführenden Schulen.

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