[PM] Rechtzeitige Fertigstellung der Sekundarschule hat Vorrang vor Fördermittelbewilligung

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(pm). Mit Hochdruck gehen die Arbeiten zum Neu- und Erweiterungsbau der Sekundarschule Wadersloh voran. Ab August 2018 sollen die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium in einem modernen Schulgebäude lernen und lehren. In einer aktuellen Pressemitteilung vom 12. April 2018 berichtet die Gemeinde Wadersloh, dass der Rat die Baumaßnahme nun zügig abschliessen möchte und die Gemeinde Wadersloh dabei notfalls auch auf Fördermittel verzichten würde.

Die Gemeinde Wadersloh weist darauf hin, dass Zuschüsse aus verschiedenen Förderprogrammen in einer Gesamthöhe von über 4,5 Mio. Euro (= 61 % der Baukosten) in das Projekt einfließen und so den eigenen Aufwand der Gemeinde für diese Großbaumaßnahme mehr als halbieren. Zu einem ebenfalls veranschlagten Zuschuss in Höhe von 120.000 € hat die Bezirksregierung Münster kurzfristig mitgeteilt, dass diese Fördergelder erst nach Freigabe des Bundeshaushaltes beantragt werden können. Bis dahin dürfe mit dem Bau dieser Teile aber gar nicht begonnen werden. Diese Wartezeit würde zu einer erheblichen Verzögerung der Fertigstellung dieser Anlagen führen. Dadurch käme es zu einem nahezu einjährigen kostenintensiven Provisorium z.B. für die Wege vom Bushaltebereich über den Vorplatz hinein in die Schule und für den geplanten Schulhof für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7.

Nach intensiver Abwägung der Vor- und Nachteile wurde darum jetzt im Rat einstimmig entschieden, die Baumaßnahme – wie geplant – fortzuführen und notfalls auch auf die ursprünglich eingeplanten Fördergelder zu verzichten. Parallel wird der Antrag der Gemeinde auf die Fördergelder bei der Bezirksregierung Münster jedoch aufrechterhalten.

„Besonders im Hinblick auf den Vertrauensschutz des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern und weiterer Beteiligter wollen wir die termingerechte Fertigstellung der Schule nicht gefährden“, machte Bürgermeister Thegelkamp die Bewegründe für die Entscheidung deutlich. Die Alternative wäre eine monatelange Verzögerung der Bauarbeiten, verbunden mit teuren Provisorien und ohne die Sicherheit, dass die ursprünglich vorgesehenen zusätzlichen Fördergelder am Ende auch tatsächlich durch die Bezirksregierung bewilligt würden. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern wäre dies eine unnötige Verlängerung der Übergangszeit an der Winkelstraße, die nach Ansicht aller Beteiligten dringend vermieden werden müsse.

Quelle: Pressemitteilung der Gemeinde Wadersloh, Fotos: B. Brüggenthies


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