Sturmtief Friederike: Beispiellose Hilfsaktion nach schwerem Sturmschaden am Lechtenweg

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In der Not hält Wadersloh zusammen! Das zeigte sich am Donnerstag nach der verheerenden Spur der Verwüstung, die Sturmtief „Friederike“ auch in Wadersloh, Diestedde und Liesborn hinterließ. Besonders bei Familie Schlieper am Lechtenweg war der Schock groß: Die unbequeme Besucherin „Friederike“ deckte kurzerhand das Dach des Fachwerkhauses ab. Nach dem ersten Schock kam die Erleichterung, das niemand zu Schaden kam und eine unendliche Dankbarkeit, dass Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte kurzerhand mit anpackten, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

Als Brigitte Schlieper gegen 11.45 Uhr laute Geräusche hörte, dachte sie sich erst noch nichts  dabei. Als dann immer mehr Ziegel vom Dach purzelten half nur noch der Notruf. Innerhalb von drei Minuten war die Feuerwehr vor Ort und sicherte das Haus ab. Das der erste Schock bei Brigitte und Michael Schlieper so schnell verflogen ist, lag vor allem an der schnellen Hilfe von allen Seiten. Rund 20 Helferinnen und Helfer sind mit Schiebkarren, Schaufel und schwerem Arbeitsgerät innerhalb kürzester Zeit vor Ort und helfen beim Wegschaffen der Ziegel.

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„Die haben alle so einen Einsatz gezeigt. Das findet man wirklich nicht oft“, so eine gerührte Brigitte Schlieper nach dem Glück im Unglück. Auch Zimmermann Hermann Bühlbecker war schnell vor Ort und zeigte sich begeistert, dass so viele helfende Hände vor Ort waren: „Jetzt geht es erst einmal darum, das Dach wetterfest zu machen, dann kümmern wir uns um ein Gerüst und ein neues Dach“, so Bühlbecker. Wadersloh hält eben zusammen!

Video/Fotos/Text: B. Brüggenthies, Foto mitte: Familie Schlieper, Privat


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