Bäckerei Teeke: Wenn aus einem alten Stall ein Hofcafé wird [Anzeige]

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Wenn das die Ur-Ur-Großeltern geahnt hätten: Aus dem alten Stall wird ein Bauernofcafé. Nicht nur bei Lennart Teeke ist die Vorfreude groß

Stolz zeigt Lennart Teeke auf die Inschrift des hölzernen Torbogens von 1889: An dieser Stelle wird im Laufe des Jahres ein neues Café mit Saalbetrieb im Burgdorf Stromberg entstehen und die Vorfreude bei Familie Teeke könnte nicht größer sein. Derzeit haben am Stammsitz des Familienunternehmens Bäckerei Teeke nicht die Bäcker das Sagen, sondern die Zimmerleute, die nach den Plänen der Familie Teeke aus dem angrenzenden alten Wirtschaftsgebäude Stück für Stück einen neuen Wohlfühlort im Burgdorf errichten.

Im Wandel der Zeit: Von 1889 bis heute hatte das Gebäude schon viele Funktionen

Handwerksberufe üben alle Beteiligte aus, doch unterschiedlicher könnte diese kaum sein. Während Familie Teeke sich um Backwaren, Torten, Kuchen und Kaffee kümmert, wird nebenan gebohrt, gesägt, verzapft und verlegt. Alle arbeiten alle derzeit auf ein gemeinsames Ziel hin: Stromberg zeitnah mit einer neuen Wohlfühl-Gastronomie noch vielfältiger zu machen. Was hätten die Urahnen der Familie Teeke wohl gesagt, wenn sie geahnt hätten, dass aus dem alten Wirtschaftsgebäude irgendwann ein piekfeines Café werden wird? Als Johann Heinrich Teeke und Maria Catarina Franzgrote im vorletzten Jahrhundert Richtfest an der Daudenstraße feierten, war das Gebäude für landwirtschaftliche Zwecke vorgesehen: Als Lager, Kaltblut-Spedition, Kohlenkeller und rund 60 Jahre lang als Omnibusgarage genutzt, kommt das alte Gebäude nach der Komplettrenovierung ab Mai 2018 zu neuen Ehren. Als Ort der Geselligkeit im Herzen des Burgdorfs soll das neue Hofcafé zu einem Treffpunkt für gutes Essen, Trinken und Kultur werden.

Fachwerkambiente wird bewusst erhalten

Bis es im Mai soweit ist, haben die Bauarbeiter das Sagen, die eifrig damit beschäftigt sind, dass alles im Zeitplan bleibt. Für die Beibehaltung des Fachwerks entschied sich Familie Teeke vor allem wegen der schönen Optik. Schließlich sollen sich die Gäste pudelwohl in dem künftigen Café fühlen. Zimmermeister Claus Lübbert von der Zimmerei Bühlbecker aus Wadersloh hat mit seinen Mitarbeitern großen Anteil an dem Umbau des alten Gebäudes: „Wir haben natürlich versucht, die alte Optik möglichst zu erhalten. Das ist ja schon ein echter Hingucker. Die alten Hölzer wurden neu aufgearbeitet und dann wieder eingesetzt. Das morsche Holz wurde natürlich ersetzt. Zum Abschluss wurde die ganze Oberfläche sandgestrahlt“, so der Zimmermeister. Ein erheblicher Aufwand, doch schon jetzt lässt die neue Außenfassade erahnen, das es viele urige Stunden in dem neuen Altbau geben wird. Massive Holzdecken, eine Galerie und Fachwerk laden zum gemütlichen Verweilen bei Familie Teeke ein.

Chefsache: Name des Hofcafés ist noch streng geheim

„Die Leute wollen frühstücken, Feste feiern und eine gute Zeit haben. Das Gebäude im Fachwerkambiente steht hier seit fast 130 Jahren. Warum also auch nicht nutzen?“, berichtet Bäckermeister Buby Teeke mit einem vorfreudigen Leuchten in den Augen. Ein tägliches Frühstücksbüfett, ein Saalbetrieb für Familienfeiern und kleinere Veranstaltungen mit bis zu 110 Sitzplätzen und nicht zuletzt wechselnde Themenwochen rund um Essen und Trinken sind geplant. Die Neueröffnung nach dem Umbau ist für Mai 2018 geplant. Der Name des Hofcafé ist übrigens noch streng geheim.

Fotos/Text: B. Brüggenthies


Über den Autor

Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

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