Wadersloh (mw/bb). Es war die große Premiere beim 163. Schützenfest des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh und sie wurde zu einem vollen Erfolg. Die neu gegründete Damenkompanie hat bei ihrem ersten Schützenfest eindrucksvoll gezeigt, dass sie längst fester Bestandteil der Wadersloher Schützenfamilie geworden ist. Und das in Rekordzeit! Dabei wurden nicht nur die eigenen Erwartungen übertroffen. Auch die Mitgliederzahl entwickelte sich rasant weiter. War die Damenkompanie wenige Tage vor dem Fest noch bei rund 160 Mitgliedern angekommen, wurde inzwischen die Marke von 200 Frauen überschritten.
„Es hat sich wohl rumgesprochen, dass wir ein Highlight sind“, sagt Kompanieführerin Natalie Peter mit einem Lächeln. Tatsächlich war die Resonanz während der drei Festtage überall spürbar. Ob beim Antreten, auf dem Festplatz oder während der Umzüge: Die Damenkompanie zog viele positive Reaktionen auf sich und erhielt Zuspruch aus allen Teilen des Schützenvereins und von den Gästen.


Für die Frauen selbst standen vor allem Gemeinschaft und Freude im Mittelpunkt. Nach Monaten der Vorbereitung, zahlreichen Treffen und organisatorischen Aufgaben konnte die neue Kompanie erstmals geschlossen am Schützenfest teilnehmen. „Wir hatten einfach viel Spaß an den drei Tagen“, lautet das Fazit von Natalie Peter und ihren beiden Offizierinnen Olivia Lipke und Lena Vienenkötter.


Dabei ist die Erfolgsgeschichte der Damenkompanie noch gar nicht so alt: Erst zum Jahresbeginn hatte der Schützenverein nach 162 Jahren reiner Männertradition seine Satzung geändert und Frauen die Mitgliedschaft ermöglicht. Was damals mit einem überwältigenden Interesse beim ersten Informationsabend begann, entwickelte sich innerhalb weniger Monate zu einer eigenständigen Kompanie mit bemerkenswertem Zulauf. Bereits vor dem Schützenfest war deutlich geworden, dass die Entscheidung des Vereins den Nerv vieler Frauen getroffen hatte. Nun folgte die Bestätigung auf dem Festplatz. Die Damenkompanie präsentierte sich geschlossen, engagiert und voller Begeisterung für das Schützenwesen.
Die Premiere ist damit geglückt und zugleich ein deutliches Signal für die Zukunft. Die Damenkompanie ist nicht nur gekommen, um einmal dabei zu sein. Sie ist gekommen, um zu bleiben.
Fotos/Text: B. Brüggenthies


