Wadersloh/Diestedde (mw/bb). Die KLJB Wadersloh setzte mit ihrer Aktion „Rent a KLJBer“ auch 2026 ein starkes Zeichen für ehrenamtliches Engagement. Insgesamt 16 junge Helferinnen und Helfer waren in diesem Jahr im Einsatz und übernahmen am vergagenen Wochenende bei 15 Aufträgen in Wadersloh und Diestedde vielfältige Aufgaben.
Der Schwerpunkt der Einsätze lag – wie in den Vorjahren – auf Gartenarbeiten und Unterstützung im Haushalt. Doch auch darüber hinaus zeigten die Jugendlichen Einsatzbereitschaft: In der Großtagespflege „Muellewapp“ am Haarstrang in Wadersloh brachten sie im Rahmen eines Frühjahrsputzes die Spielanlagen wieder auf Vordermann und schütteten neuen Sand auf. Organisiert wurde die Aktion von Eric Dohr und Lars-Ole Wapelhorst.



Der soziale Gedanke steht bei „Rent A KLJBer“ klar im Mittelpunkt: Die Einnahmen aus der Aktion kommen in diesem Jahr der Kinderkrebshilfe der Uniklinik Münster zugute. Johannes Brakemper, 1. Vorsitzender der KLJB Wadersloh, zeigte sich erfreut über die anhaltend große Resonanz auf die jährliche Aktion, auch 15 Jahre nach ihrer Premiere : „Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut die Aktion weiterhin angenommen wird. Sowohl von den Helfenden als auch von den Auftraggebern.“
Hintergrund: Rent-A-KLJBer in Wadersloh
Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2011 zurück. Damals wurde „Rent a KLJBer“ erstmals im Rahmen einer sog. „72-Stunden-Aktion“ ins Leben gerufen. Die Idee: Bürgerinnen und Bürger konnten sich für einen Tag tatkräftige Unterstützung durch die Landjugend sichern. Nach einer erfolgreichen Neuauflage im Jahr 2015 entwickelte sich das Format zu einer festen jährlichen Institution.
Ob Möbel tragen, Hecken schneiden, Einkäufe erledigen oder Zäune setzen: Das Spektrum der übernommenen Aufgaben ist jedes Jahr breit gefächert. Alles, was im Haushalt oder Garten anfällt, gehörte in den 15 Jahren zum Repertoire der engagierten Landjugendlichen. Auch 2026 zeigt sich: Die Mischung aus praktischer Hilfe, Gemeinschaftssinn und wohltätigem Zweck trifft weiterhin den Nerv der Zeit. So geht Solidarität auf dem Land!
Beitragsfoto/Text: mw/bb.; zus. Fotos: Privat (2)


