Kreis WAF (mw/bb). Die SPD im Kreis Warendorf hat ihre personellen Entscheidungen für die Landtagswahl 2027 getroffen und schickt zwei bekannte Gesichter ins Rennen. Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag sowie den Delegiertenkonferenzen für die Wahlkreise Warendorf I und II wurden Nadine Diekmann und Frederik Werning am Freitag (24. April) mit deutlicher Zustimmung als Kandidierende nominiert.
Im Wahlkreis Warendorf I tritt die 40-jährige Oelderin Diekmann an. Die Diplom-Sozialpädagogin erhielt 95,83 Prozent der Stimmen. Inhaltlich setzt sie einen klaren Schwerpunkt auf Bildungspolitik. Sie fordert kostenlose Bildung von der Kita bis zur Universität und bezeichnet diese als „wichtigste Investition in die Zukunft“. Bildung dürfe keine Ware sein, sondern müsse als Grundrecht verstanden werden, so Diekmann.
Für den Wahlkreis Warendorf II wurde erneut der 36-jährige Ahlener Frederik Werning aufgestellt, der bereits bei der vergangenen Landtagswahl kandidiert hatte. Er wurde mit 95,45 Prozent bestätigt. In seiner Rede kritisierte Werning insbesondere die soziale Lage im Land. Dass jedes vierte Kind in Nordrhein-Westfalen in Armut aufwachse, sei kein Zufall, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen. Der Landesregierung warf er vor, Probleme zu beschönigen und konkrete Lösungen schuldig zu bleiben.
Neben den Kandidaten bestimmten die Delegierten auch ihre Vertreter für die Landesdelegiertenkonferenz der NRW-SPD am 13. Juni in Düsseldorf. Neben Werning und Diekmann wurde auch der Kreisvorsitzende Dennis Kocker gewählt. Auf der Konferenz soll unter anderem die Landesliste für die kommende Wahl beraten werden.
Kocker zeigte sich zufrieden mit den Personalentscheidungen. Mit Diekmann und Werning präsentiere die SPD den Wählerinnen und Wählern im Kreis Warendorf ein engagiertes Team, das für sozialdemokratische Kernanliegen stehe. Dazu zählten insbesondere eine gerechte Familienpolitik, faire Arbeitsbedingungen und eine stärkere soziale Absicherung in Nordrhein-Westfalen.
zus. Quelle: PM SPD


