Wadersloh (mw). Mit der Inszenierung „zwischen//welt“ bringt der Künstler Thomas Nufer ein außergewöhnlich intensives und vielschichtiges Projekt nach Wadersloh. Am Donnerstag, 26. Februar 2026, ist das Werk ab 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasium Johanneum zu erleben. Ursprünglich wurde „zwischen//welt“ im Jahr 2023 im Auftrag des Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup im Planetarium Münster uraufgeführt. Die Inszenierung widmet sich der Frage, wie sich die Lebenswelt schwerstkranker und sterbender Menschen erfahrbar machen lässt, jenseits von medizinischen Fakten und rationaler Erklärung.

Das Stück eröffnet dem Publikum die Möglichkeit, mit allen Sinnen nachzuvollziehen, was eine palliative Situation prägt. Dabei rückt eine besondere Form von Medizin in den Mittelpunkt: Nicht die Verlängerung des Lebens um jeden Preis steht im Fokus, sondern die Qualität der verbleibenden Zeit. Getreu dem Gedanken, den Tagen mehr Leben zu geben. Inhaltlich bewegt sich „zwischen//welt“ in Übergangsräumen zwischen Wachen und Schlafen, Leben und Tod. Verwandlungen, Grenzüberschreitungen und Deutungsebenen prägen die Inszenierung und laden dazu ein, Wahrnehmung und Bedeutung neu zu hinterfragen. Diese Transformationsprozesse sind zentraler Bestandteil des künstlerischen Konzepts. Bewusst versteht sich „zwischen//welt“ als offenes Experiment, das ohne religiöse oder weltanschauliche Vorgaben auskommt. Statt Antworten zu liefern, eröffnet es Räume für persönliche Reflexion und individuelle Deutung.
Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro sind im Vorverkauf erhältlich bei der Sparkasse Wadersloh, der Volksbank Wadersloh, im Café „Miss Elly“ sowie im Sekretariat des Gymnasiums Johanneum.
Quelle: Johanneum


