Liesborn (mw). Für Benyamin Nuss sind Genregrenzen keine Hindernisse: Sein beeindruckendes Repertoire reicht von den Klassikern Haydn und Chopin über Werke von Gershwin bis hin zu Jazz- und Pop-Elementen der Gegenwart. Der außergewöhnliche Reichtum seines musikalischen Ausdrucks hat dem Pianisten internationale Anerkennung eingebracht. Benyamin Nuss zählt zu den profiliertesten und erfolgreichsten Pianisten seiner Generation. Mit seinen bei Deutsche Grammophon erschienenen und in den Klassikcharts platzierten CDs – etwa „Nuss plays Uematsu“ und „Fantasy World“ – sowie seinen Welttourneen mit „Final Fantasy“-Konzerten begeistert er ein junges Publikum für die klassische Musik. Auch das Doppelalbum „Rzewski: Unite!“ (Berlin Classics) wurde von der Fachpresse als herausragende pianistische Leistung gewürdigt.
Ein bedeutender Karriereschub gelang Nuss 2009 mit dem Konzert „Symphonic Fantasies“ in der Kölner Philharmonie. Gemeinsam mit dem WDR Rundfunkorchester Köln interpretierte er sinfonische Videospielmusik aus der Final Fantasy-Reihe des japanischen Spieleentwicklers Square Enix. Der Live-Mitschnitt, erschienen bei Decca, wurde zum Bestseller und fand international Beachtung. Es folgten weitere erfolgreiche Produktionen: Mit Universal Music und Deutsche Grammophon veröffentlichte Nuss Alben wie „Nuss plays Uematsu“ und „Exotica“, die beide beachtliche Charterfolge feierten. Für die Aufnahme „Mia Brentano’s River of Memories“ (Mons) wurde er 2019 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänger geehrt. Das im gleichen Jahr erschienene Album „Debut“ mit Konstantin Reinfeld erhielt den Opus Klassik. Auch auf den Welttourneekonzerten der Reihen „Distant Worlds“ und „Kingdom Hearts“ begeistert der Ausnahmepianist weltweit eine neue Generation von Klassikhörerinnen und -hörern und schafft dabei eine einmalige Verbindung zwischen Konzertsaal, Popkultur und Gaming-Welt.
Zum Jahresabschluss laden die Liesborner Museumskonzerte zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein: Benyamin Nuss wird ein Programm präsentieren, das einen spannenden Bogen von Kompositionen Claude Debussys über die temperamentvollen Tänze von Alberto Ginastera bis zu den eindrucksvollen Préludes von Sergei Rachmaninow spannt. Ergänzt wird das Repertoire durch eigene Kompositionen und improvisierte Jazz-Variationen über Standards von Jimmy Van Heusen und Victor Young. Ein besonderes Highlight erwarten die Gäste mit den von Nuss eigens arrangierten Gaming-Soundtracks „Kugane“ und „Divine Bloodlines“.
Weitere Informationen zum Konzert sind auf der Homepage der Liesborner Museumskonzerte zu finden. Karten sind über den Anbieter Reservix auf www.abteikonzerte.de erhältlich. Das Team der Liesborner Museumskonzerte freut sich darauf, gemeinsam mit seinem Publikum das musikalische Jahr festlich ausklingen zu lassen.
Quelle: Liesborner Museumskonzerte, Archivfoto: mw/bb.


