Stromberg (mw). Mit großer Erwartung war das erste „Kapellen-Konzert“ in der frisch renovierten Georgskapelle angekündigt und die Premiere am 7. September erfüllte diese vollumfänglich. Dreimal öffnete sich der historische, oktogonale Raum für je ein besonderes, halbstündiges Kurzkonzert.
„Das machte eindrucksvoll deutlich, welche einzigartige Atmosphäre die Kapelle musikalisch zu entfalten vermag“, so Raúl Huesca Valverde als Teil des sechsköpfigen Vokalensembles. Neben ihm präsentierten die Sängerinnen und Sänger Michael Köller, Christina Köller, Silke Stöppel, Günther John und Kristin Spaniel ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein heimlicher Star der Veranstaltung war die Georgskapelle selbst: Die einzigartige Akustik des Bauwerks hinterließ einen bleibenden Eindruck oder wie das Ensemble bildhaft beschreibt: „Mal schwebten zarte, feingliedrige Linien durch den Raum, mal erfüllten kraftvolle Harmonien die Kapelle, die die Stimmen zugleich differenziert und warm wiedergab.“



Auch das Publikum zeigte sich tief beeindruckt von den baulichen Besonderheiten hinsichtlich des Klangs und der Nähe zwischen Sängerinnen, Sängern und ihnen als Zuhörenden. „So direkt und persönlich erlebt man Chormusik nur selten. Es war für mich ein Ruhepol inmitten des stressigen Alltags“, betonte Oeldes Bürgermeisterin Karin Rodeheger nach dem Kapellen-Konzert-Auftakt im Burgdorf. Zwischen den Aufführungen lud die benachbarte Alte Vikarie zu Kaffee und Kuchen ein. Dieses gut angenommene Angebot unterstrich den familiären Charakter des neuen Konzertformats.

zus. Quelle: Raúl Huesca Valverde


