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    Ukraine

    Wenn das eigene Zuhause nicht mehr da ist und fremde Menschen zu Freunden werden

    Wadersloher Familie mit russischen Wurzeln nimmt ukrainische Familie bei sich auf
    Benedikt BrüggenthiesBy Benedikt Brüggenthies18. März 2022Updated:18. März 2022Lesedauer: 6 Minuten
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    Symbolbild von StockSnap from Pixabay

    Wadersloh (mw/bb). Es ist seit Wochen jeden Morgen die gleiche Routine: Aufstehen, das Smartphone zur Hand nehmen. Nachrichten lesen. Durch die social media feeds scrollen. Der Ukraine-Krieg ist allgegenwärtig. Auch im Alltag. Im Supermarkt lichten sich einzelne Regale. Mehl, Speiseöl und Toilettenpapier sind gerade knapp. An der Zapfsäule der Tanke nebenan wird etwas sparsamer getankt. Gesprächsthema Nummer 1 ist längst nicht mehr Corona. Es ist der Krieg. Mitten in Europa. Die ältere Generation hat Angst. Viele erinnern sich an die Zeit des 2. Weltkriegs. Eltern sprechen mit ihren Kindern über die Themen Krieg und Frieden. In den Nachrichten laufen nonstop die schrecklichen Bilder von Tod, Zerstörung und Flucht. Es wirkt alles unwirklich, da es weit weg, aber doch so nah ist. Es ist kein Film, sondern traurige Realität.

    Auch wenn Wadersloh in den letzten Jahren und vor allem auch während der Corona-Zeit zusammenstand, brauchen wir jetzt als Dorfgemeinschaft mehr denn je einen festen Zusammenhalt. Unter uns leben bereits Menschen aus der Ukraine. Schutzsuchende, die kein Zuhause mehr haben und seit drei Wochen aus ihrer Heimat fliehen müssen, ohne zu wissen, wann und ob sie überhaupt zurückgehen können. Nach Kijew, nach Cherson, nach Mariupol oder Charkiw. Wie können Sie eine Zukunft planen, wenn das, was sie sich über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut haben, in Trümmern liegt?

    … und dann entscheidet Familienvater Harry Neufeld, dass er eine dreiköpfige Familie zu sich nach Wadersloh holt…

    Die Bilder von Menschen in Not ging auch Familie Neufeld Wadersloh nicht aus dem Kopf. Die Familie hat russische Wurzeln. Als Angehörige der evangelischen Religionsgemeinschaft der Baptisten nimmt für sie die Nächstenliebe und die Hilfe Notleidender einen hohen Stellenwert ein. Über die Baptistengemeinde in Beckum machen sich mehrere Kirchenmitglieder auf den Weg nach Warschau (Polen), um von dort Familien aus der Ukraine mit nach Beckum zu nehmen und ihnen in dem Bethaus eine Unterkunft zu geben. Mehr als 50 Menschen finden hier Schutz. Als der Platz nicht mehr ausreicht, entscheidet Familienvater Harry Neufeld, dass er eine dreiköpfige Familie zu sich nach Wadersloh holt. Sein Vater ist Pastor in der Beckumer Kirchengemeinde.

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    Symbolbild von Ratna Fitry auf Pixabay

    Familie B.* hat ein zwei Monate altes Baby und floh vor den Bomben im Osten der Ukraine. „Uns tut es unendlich weh, dass in der Ukraine so viele Menschen leiden müssen. Vor allem die Familien“, sagt Harry Neufeld – selbst dreifacher Familienvater. Nach den schrecklichen Kriegserlebnissen und der Flucht nach Deutschland ist Familie B. froh, in Sicherheit zu sein. Vor allem aber sind sie dankbar für die Hilfe und Solidarität hier bei uns im Münsterland. Sie sind beeindruckt von der Gastfreundschaft. Im Sozialamt werden sie von der zuständigen Verwaltungsmitarbeiterin im Rathaus in ihrer Muttersprache russisch begrüßt. Das schuf Vertrauen.

    Foto: mw/bb.

    Da auch bei Familie Neufeld fließend Russisch gesprochen wird, gibt es weder eine kulturelle noch eine sprachliche Barriere. „Unsere Gäste möchten nicht als Flüchtlinge angesehen werden und vor allem möchten sie mitanpacken und im Haus und Garten helfen“, sagt Harry Neufeld. Vor allem aber, sei Familie B. froh, in Sicherheit zu sein. Die Erlebnisse während des Angriffs haben sie stark belastet. Zu Beginn konnten sie nicht darüber reden. Zu groß war der Schmerz über den Verlust und die unbeschreiblichen Ängste. „Inzwischen haben wir einige Bilder gesehen von ihrer Flucht gesehen. Das ist alles sehr bedrückend“, sagt Harry Neufeld. Seitdem reden sie oft über den Krieg. Dabei vermeiden sie Schuldzuweisungen. Sie fragen sich nur, warum musste das im Jahr 2022 geschehen?

    Es blieb einfach keine Zeit, denn es ging um Leben und Tod

    Nur mit einem einzigen Rucksack kam die Familie in Deutschland an. Frau B. hatte nicht einmal Socken. Es blieb einfach keine Zeit, denn es ging um Leben und Tod. Als die ersten Bomben fielen, war der Osten der Ukraine nicht mehr sicher. Mit dem zwei Monate alten Baby gelang die Flucht nach Polen noch gerade rechtzeitig. Seit zwei Wochen lebt die kleine Familie aus der Ost-Ukraine mit der fünfköpfigen Familie Neufeld unter einem Dach. Da es momentan schwierig ist, eine Wohnung zu finden, plant Harry Neufeld bereits dein Umbau des Dachbodens, um für Familie B. einen Rückzugsort zu schaffen, in dem sie zur Ruhe kommen können. Beide Familien verstehen sich gut. Der Zusammenhalt ist wichtig und für Familie B. bedeutet er auch Hoffnung. In Wadersloh möchten sie schnell Anschluss finden und sich in die Gesellschaft einbringen, mit anpacken.

    Die Dorfgemeinschaft hält zusammen und nimmt die Schutzsuchenden in ihrer Mitte auf

    In der Gemeinde Wadersloh zeigt sich die Dorfgemeinschaft solidarisch mit der Ukraine. Fast täglich finden Spendenaktionen statt. Es werden Hilfsgüter gesammelt, Waffeln gebacken, Benefiz-Events durchgeführt und Friedensgebete organisiert. In Familien und Freundeskreisen gibt es nur Zustimmung, wenn es um Hilfe für die Ukraine geht. Es wird Wohnraum geschaffen, Medikamente, Decken und Wärme für die gespendet, die unschuldigen Opfer eines Krieges geworden sind, der uns allen so sinnlos erscheint. Es gibt in Wadersloh, Diestedde und Liesborn kleine und große Momente der Rührung. Menschliche Begegnungen voller Liebe, Freundschaft und Nächstenliebe. Die Dorfgemeinschaft wächst in vielerlei Hinsicht. Auch Dank Familie Neufeld, die Familie B. die Chance gegeben hat, wieder hoffen zu können. Darauf, dass der Krieg endet. Dass man wieder unbeschwert lachen und dass das zwei Monate alte Neugeborene in Freiheit aufwachsen kann.

    „Uns hat es sehr gerührt, dass unsere gesamte Nachbarschaft uns bei der Aufnahme von Familie B. unterstützt hat., Harry Neufeld

    „Uns hat es sehr gerührt, dass unsere gesamte Nachbarschaft uns bei der Aufnahme von Familie B. unterstützt hat. Viele haben direkt Hilfe angeboten, haben Fahrten zu Arztterminen übernommen, Einkäufe getätigt, uns mit Lebensmittelkäufen unterstützt. Zusammenhalt ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Wir würden jederzeit wieder Menschen in Not bei uns aufnehmen“, sagt Harry Neufeld.

    Anm. d. Red.: Den Namen der ukrainischen Familie haben wir bewusst abgekürzt. Zum einen aus Gründen des Datenschutzes und zum anderen aus Gründen des Anstands. Die Veröffentlichung erfolgt in enger Absprache mit allen im Text erwähnten Personen. Wir wünschen Familie B. und dem neugeborenen Baby alles Gute für die Zukunft und sind zutiefst gerührt über die Hilfsbereitschaft von Familie Neufeld und allen anderen, die Menschen in Not bei sich aufnehmen.

    Reportage: B. Brüggenthies, Fotos (2): mw/bb., Beitrags-Symbolbild: StockSnap from Pixabay

    Flüchtlinge Harry Neufeld Hilfe Nächstenliebe Schutzsuchende Ukraine
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