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Wadersloher Maibaum ist ein Symbol der Hoffnung [MW-EXKLUSIV]

Wadersloh (mw/bb). Wenn die Kirchturmspitzen von St. Margareta nicht noch ein paar Meter höher wären, dann würde der Wadersloher Maibaum wohl alles überragen. Anfang Mai sollte das große Maibaumaufstellen stattfinden. Erstmals sogar um ein Maibaumklettern ergänzt werden. Das beliebte Event ist zu einer Gemeinschaftsaktion mit Vorbildcharakter der Vereine, Gruppen und Gewerbetreibende geworden. Ein sichtbares Sinnbild für Zusammenhalt auf dem Dorf – auch und besonders in Corona-Zeiten.
Der stolze Maibaum mit seinen Wappen und dem Kranz samt der bunten Flatterbänder: Ein Symbolbild für „Wadersloh hält zusammen!“ – Gewerke, Gruppen und Vereine sind in Form ihrer Wappen vereint am Maibaum zu finden. Aufgrund der Coronabedingten Absage des öffentlichen Aufstellens, hat die Firma Bühlbecker eigeninitiativ und in Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung den tradtionellen Maibaum mithilfe eines Krans aufgestellt. Das imposante Wahrzeichen für die Dorfgemeinschaft steht seit Freitagabend auf dem Kirchplatz in Wadersloh. Familie Bühlbecker und ihre Mitarbeiter haben ihre Gesichter in Schutzmasken gehüllt. Dennoch kann man das Lächeln hinter den Masken erkennen.
Hermann Bühlbecker ist zufrieden, auch wenn der Baum fast ein zweites Mal hätte aufgestellt werden müssen, da ein paar Flatterbänder sich im Kranz verfangen hatten. Hier ist der Handwerker Perfektionist. Zum Glück geht alles gut! Das Team hat einen Superjob gemacht. Der Baum steht gerade und ist ein Leuchtturm in dieser Zeit, der weit sichtbar ausstrahlt, dass die Großgemeinde nicht nur beim Aufstellen eines Maibaums an einem Strang zieht. „Wadersloh soll wieder etwas bunter werden in dieser schweren Zeit. Deswegen war es uns eine Herzensangelegenheit, den Maibaum auch in diesem Jahr aufzustellen!“, sagt Hermann Bühlbecker nach der erfolgreichen Aktion.  Mission geglückt. Ein Symbol der Hoffnung!
Fotos/Text: Brüggenthies

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