fbpx

Kreis Warendorf: Über 30 Einsätze am Freitag und Samstag mit Corona-Bezug [POLIZEIMELDUNG]

Kreis Warendorf (ots). Scheinbar sorgte das gut Wetter für viele Einsätze, denen die Polizei am Freitag und Samstag nachkam. Über 30 Mal wurde die Leitstelle über mögliche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung informiert. Im Gegenzug waren es „nur“ fünf Einsätze am Sonntag und Montag (30.3.2020, 6.00 Uhr). Einsatzanlässe waren in erster Linie Kleingruppen, die sich an verschiedenen öffentlichen Orten im Kreisgebiet aufhielten.

In mehreren Fällen trafen die Ordnungshüter keine Personen an, weil sie sich bereits entfernt hatten. Oder aber es handelte sich um Personen, die in einem Hausstand leben. Bereits am Freitagnachmittag unterstützte die Polizei das Ordnungsamt am Warendorfer Lohwall, wo sich sechs Personen in einer Gruppe aufhielten bei der Personalienfeststellung. Des Weiteren erhielten die Angetroffenen Platzverweise und müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

Am frühen Abend verhielten sich Jugendliche auf dem Parkplatz eines Oelder Supermarkts an der Warendorfer Straße unkooperativ und konnten sich nicht ausweisen. Während die Polizisten die Identität der Personen feststellten, leitete das Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Jugendlichen ein.

Gegen 22.00 Uhr randalierten in Neubeckum auf der Friedrich-Hegel-Straße mehrere Jugendliche. Bei einem fanden die Beamten Rauschgift und stellten dieses sicher. Zusätzlich leiteten sie Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Kleingruppe ein.

Am Samstagabend (20.10 Uhr) erteilten Polizisten vier Jugendlichen Platzverweise und leiteten gegen sie Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, als diese sich als Gruppe auf der Rottmannstraße in Ahlen aufhielten. Gegen 21.00 Uhr gingen Einsatzkräfte einen Hinweis auf ein geöffnetes Nagelstudio an der Feldstraße in Ahlen nach. Hier stellten die Beamten drei Personen fest und es erhärtete sich der Verdacht der Geschäftsöffnung. Auch hier leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

In der Nacht zu Sonntag mussten Polizisten sowohl in Sassenberg an einem Schulgelände und in Ahlen auf dem Zechengelände einschreiten. In beiden Fällen trafen die Ordnungshüter jeweils drei Personen an. Platzverweise und Ordnungswidrigkeitenanzeigen folgten auch hier.

Darüber hinaus kam es am Samstagvormittag (28.3.2020) zu einer Widerstandshandlung durch eine 57-Jährige. Die Patientin randalierte auf der Convid-Isolierstation im Ahlener Krankenhaus und attackierte die Einsatzkräfte unvermittelt, als diese ihr Zimmer betraten. Den Beamten gelang es, die Ahlenerin zu beruhigen. Als sie von einem Arzt behandelt werden sollte, schlug und trat die Frau um sich. Sie riss einem Beamten seinen Mundschutz ab, einem anderen seine Schutzbrille und versuchte nach den Dienstwaffen der Polizisten zu greifen. Des Weiteren spuckte sie die Einsatzkräfte an. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es die 57-Jährige ruhig zu stellen und zu fixieren. Sie wurde später in eine Fachklinik gebracht. Die Polizisten, denen die Ahlenerin ihre Schutzmittel vom Gesicht gerissen hatte, wurden aus dem Dienst genommen.

Quelle: Kreispolizei WAF via ots


Kommentare sind geschlossen.