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Kurzbericht zur 32. Sitzung des Rates der Gemeinde Wadersloh

Wadersloh (mw/bb). Am heutigen Mittwoch fand im Ratsaal die 32. Sitzung des Rats statt. Auf der Tagesordnung stand u.a. der Namenswettbewerb der Sekundarschule, die Klassenrichtzahl zum Schuljahr 2020/21 sowie der Bericht der Wirtschaftsförderung durch die neue Wirtschaftförderin Marie Schmerling. Dieser Beitrag ist zeitexklusiv für unsere MW+-Abonnenten abrufbar.

Kurzbericht der Verwaltung

Bürgermeister C. Thegelkamp berichtete zunächst über einige statistische Daten des vergangenen Ratsjahres. 31 Sitzungen und insgesamt 85,49 Stunden wurde getagt, 726 Protokollseiten wurden geführt. Erfreuliches gab es vom Program Jekits II der Schule für Musik zu berichten. Das Förderprogramm wird auch im Jahr 2020 fortgesetzt. Eine Info-Veranstaltung dazu wird am 4. März 2020 stattfinden. Positiv war auch die Rückmeldung zum Schulschwimmen von Grundschulverbund und Sekundarschule im Freibad Gaßbachtal Stromberg. Auch im 2. Halbjahr wird das Schwimmen der Schulen dort stattfinden, da das Lehrschwimmbecken Liesborn derzeit umgebaut wird.

Namenswettbewerb von Sportanlage und Sekundarschule

Im Herbst 2019 hatte die Verwaltung zum Namenswettbewerb aufgerufen. Im Rahmen der Ratssitzung wurden die Gewinner mit Glückspilzgutscheinen ausgezeichnet. 117 Vorschläge wurden bei der öffentlichen Wahl eingereicht. Eine überwältigende Mehrheit votierte für den Namen „Sekundarschule Wadersloh“. Die ehemalige Carl-Diem-Sporthalle und die Sportanlagen werden künftig „Sportpark an der Winkelstraße“ hören. Vorausgegangen war ein Antrag der FWG, einen Wettbewerb vorzubereiten. Ausgezeichnet mit Urkunden und Glückspilzgutscheinen wurden Claudia Molitor (50 Euro), Nils Weimann (100 Euro) und Jana Zimmermann (200 Euro) für die Vorschläge für die Sportanlage, sowie Annegret Fester (50), Ulrich Eickhoff (100) und Luis Hahne (200).

Bericht der Wirtschaftsförderung

Mit Marie Schmerling nahm zum 1. Dezember eine neue Wirtschaftsförderin ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung auf. Sie stellte im Rat die Aktivitäten 2019 vor, präsentierte Daten und Fakten und gab ein Ausblick auf geplanten Veranstaltungen. Im Rückblick fanden die Arbeitsmarktkonferenz, die Teilnahme an der Baumesse in Rheda.Wiedenbrück, die 5. Berufsmesse in der Sekundarschule, die Teilnahme an den 2. Wadersloher Brandschutztagen bei der Gloria GmbH, der Arbeitskreis heimische Wirtschaft, das Wirtschaftsforum, der runde Tisch zur ärztlichen Versorgung und diverse Unternehmensbesuche und Vorträge Erwähnung.

Bei der Gewerbeflächenvermarkung konnten in 2019 vier Grundstücke im Gewerbegebiet Centraliapark verkauft werden (8.173 qm). Verfügbar sind noch 68.429 qm. Die Einwohnerzahlen entwicklen sich laut Einwohnermeldeamt positiv: 13.272 Menschen leben derzeit in der Großgemeinde (2018: 13.036). Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat wahrnehmbar zugenommen (von 5.311 auf 5.422). 40 Prozent davon entfallen auf das produzierende Gewerbe. Die Zahl der Arbeitslosen ist von 207 auf 197 Personen gesunken. Im Ausblick für 2020 stehen die Gewerbeschau (19.-21.09.) und die Teilnahme an den 3. Brandschutztagen 29.-31.10. an.

Heino Teckentrup (FWG) sah die Entwicklung als erfreulich an. Die steigende Nachfrage zeige, dass Wadersloh auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant sei. Rudi Luster-Haggeney (CDU) empfand die Entwicklung ebenfalls als positiv. Man solle sich nicht im Vorfeld von Statistiken nervös machen lassen. Bürgermeister Thegelkamp dankte nicht nur der Wirtschaftsförderin Marie Schmerling, sondern auch ihrer Vorgängerin Birgitt Stolz, die im Rathaus neue Aufgaben im Marketing wahrnimmt.

Verschiedenes

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ fragte Norbert Borghoff (FWG) wie es um den Papierverbrauch der Verwaltung bestellt sei. Eine Anfrage dazu stellten die Jusos. Thematisiert werden soll der Punkt erst nach den Kommunalwahl, so Bürgermeister Thegelkamp. Rudi Luster-Haggeney (CDU) erwähnte, dass einige Ratsmitglieder bereits papierlos arbeiten würden und das jeder selbst dazu beitragen könne. In absehbarer Zeit soll das Thema weiter evaluiert werden. In der Ratsarbeit sei man bereist auf einem guten Weg. Die SPD wies auf die Verkehrssituation an der Bentelerstraße hin. Hier versprach die Gemeinde, dass man sich die Situation ansehen werden. Dr. Keitlignhaus (CDU) fragte nach den Plänen des Bereichs am Klärwerk in Diestedde. Dort mussten Fichten gefällt werden. Derzeit gibt es seitens der Verwaltung noch keine Neuigkeiten zu dem Thema.

Fotos/Text: Brüggenthies


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