Diestedde (mw/bb). Es ist immer nur ein kleiner Pressetermin im Westen des Nikolausdorfes, doch dahinter steht ein großes und wichtiges Thema: Der nachbarschaftliche Zusammenhalt im Wohngebiet „Diestedde West“. In dem damaligen ersten Bauabschnitt des Neubaugebiets feiern die Nachbarn seit 2015 jedes Jahr ein großes Sommerfest und somit auch den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Nach zwei Jahren Corona-Pause wurde die schöne Tradition nun wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckt und knüpft an den liebgewonnenen Brauch an.

Kinderlachen schallt an jedem Tag der Woche durch die Straßen des Wohngebiets. Doch am Samstag (27. August) war es ein Quäntchen lauter. Ausgelassen tobten dutzende Kinder auf dem Spielplatz im Herzen von „Diestedde West”. Bei einer kleinen Straßenolympiade hakten die Mädchen und Jungen auf ihren Laufzetteln die einzelnen Disziplinen ab oder erkundeten die Elastizität der angemieteten Kroko-Hüpfburg. Man merkt den jungen Dorfbewohner:innen an, wie sehr sie das gemeinsame Spiel vermisst haben. Auch wenn die letzten Wochen bereits etwas entspannter waren, so sorgte die Corona-Zeit seit dem Frühjahr 2020 doch für einige Einschränkungen untereinander. Doch die nachbarschaftliche Geselligkeit ist zurück. Bei kühlen Drinks, heißem Grillgut sowie Kaffee, Kakao und Kuchen steht das Miteinander wieder im Mittelpunkt. 75 Personen feierten mit!

Jedes Jahr beschließt die Nachbarschaftsgemeinschaft eine*n Straßenbürgermeister*in. Nachdem Judith Breloh diese Aufgabe mit großer Leidenschaft übernommen hatte, wurde Sebastian Laaser für eine neue Amtszeit 2022/23 auserkoren. Herzlichen Glückwunsch. Ebenfalls Brauch ist es, dass sich Neubürger*innen in den Diestedde West I-Straßen auf einer Fahne verewigen, die dann zu festlichen Anlässen hoch über den Köpfen der Dorfbewohner*innen flattert und schon von Weitem ankündigt: Hier ist die Dorfwelt in Ordnung und wir halten zusammen. Organisiert wurde das Sommerfest in diesem Jahr von Jochen Nordhoff, Axel Steinbrink und Sebastian Laaser, die sich auf die tatkräftige Mithilfe ihrer Nachbarn verlassen konnten. So war das Sommerfest ein rundum gelungenes Mehr-Generationen-Event.







Fotos/Text: Brüggenthies



