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Pfarrei feiert 126. Jahrestag der Kirchweihe von St. Margareta

Wadersloh (mw/bb). Der Kontrast zum Vorjahr könnte nicht größer sein. Doch auch in der Ruhe und mit Abstand feierte unsere Pfarrei an diesem Wochenende das diesjährige Kirchweihfest in der Pfarrkirche St. Margareta in festlichem Ambiente. Dort, wo zum 125. Jubiläum letztes Jahr unzählige bunte Lichter aufleuchteten, fanden sich bei zwei Veranstaltungen die Menschen zusammen, um gemeinsam dem Weihetag der Wadersloher Kirche zu gedenken.

„Wen haben diese Mauern nicht schon alles erlebt, wie viele Menschen besuchten die Gottesdienste in unserer Kirche?“ – Pfarrer Martin Klüsener liegt das Kirchweihfest sehr am Herzen und das zeigte er auch in seiner Festpredigt in der Heiligen Messe am Samstagabend durch seine Wortwahl, die daran erinnerte, wie oft man Erfahrungen hier an diesem Ort im Laufe eines Lebens sammelt. Die Heilige Kommunion, Firmung, Hochzeit, besondere Gottesdienste und Kirchenmusikkonzerte. „Als Christen versammeln wir uns hier in der Kirche, stehen gemeinsam vor Gott“, so Pfarrer Klüsener. „Wenn wir einsam, ratlos oder verzweifelt sind, erfahren wir Trost im Leid, erhalten Zuversicht und innere Ruhe!“ – Auch die Kirchenmusik ist längst ein ‚Markenzeichen‘ in der Pfarrkirche St. Margareta geworden. Auch das zeigte sich an zwei Abenden. Den Festgottesdienst am Samstagabend unterstützten der Kammerchor und der Kirchenchor unter Leitung von Kantorin Dr. Elena Potthast-Borisovets und mit Beteiligung von Katerina Suglobina als Solistin (Violone).

Fortgesetzt wurden die Feierlichkeiten zum 126. Kirchweihtag auch am Sonntagabend. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geistliche Abendmusik“ gastierte das „Trio eufonia“ in der Besetzung Andrea Will (Piccoloflöte, große Flöte), Wolfgang Pohl (Oboe und Englischhorn) sowie Hans-André Stamm (Orgel) in Wadersloh. Mit dem kraftvollen Programm „Joyful Winds & Playful Pipes – Orgelklang und Bläserzauber“ erwies sich die Wahl als goldrichtig. Mit stimmungsvollen und dynamischen Stücken brachte das Trio moderne Stücke zu Gehör. Neben Eigenkompositionen von Hans-André Stamm überraschte auch eine Hommage an Johann Sebastian Bach und das bekannte Stück aus dem gleichnamigen Film „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ des tschechischen Komponisten Karel Svoboda für ein wohlig-warmes Gefühl beim Konzertpublikum. Wie passend war da das abschließende Finale „Echoes of Joy“ – Echo der Freude, das auf der großen Stockmann-Orgel dem Anlass entsprechend würdig zur Geltung kam. Weitere Fotos gibt es auf der Webseite der Pfarrei (ext. Link).

Fotos/Text: mw/bb


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