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Museum Abtei Liesborn: Kreiskunstverein stellt neue Ausstellung vor

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Liesborn (mw/pm/bb). Der Kreiskunstverein Beckum-Warendorf hat am Mittwoch im Beisein der beteiligten Künstler seine neue Ausstellung mit dem Titel „fünf_Positionen“ im Museum Abtei Liesborn vorgestellt. Bei der Ausstellung begegnen sich die Arbeiten von fünf Künstlermitgliedern des Kreiskunstvereins Beckum-Warendorf. Die Arbeiten von Miriam Maskort, Matthias Gödde, Dieter Mense und Michel M. sind ab Sonntag (3. November 2019) im Neubau des Museums Abtei Liesborn ausgestellt.

Miriam Maskort zeigt ihre neue Arbeiten unter dem Titel „Enkaustik+++“. Neben seriellen Bildern präsentiert die Künstlerin u.a. Schalen und Reliefs aus Papier bzw. Keramik. Die Formsprache der Bilder ist informell, in meist schwarz-weiß und grauen Farbabstufungen angelegt. Konkrete Ideen entwickelt die Künstlerin meist durch den experimentellen Umgang mit verschiedenen Materialien, wie Collagepapieren, Wachs, Acryl, Japantusche, Soffen, Pigmenten und Gießharz.

Unter dem Titel „InPublic“ zeigt Matthias Gödde eine photographische Spurensuche über den Einklang der Seele mit den äußeren Umständen.

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Dieter Mense – der derzeit auch im Kunstforum Blauer Giebel in Diestedde ausstellt – liegt in dem Schaffen von Plastiken. Unter dem Titel „Querbeet“ verarbeitet er Fundstücke aus Metall, sowie aus Glas und Holz. Durch die Form seiner Materialien inspiriert, entstehen abstrakte Kunstwerke. Teilweise in ihrem ursprünglichen Zustand belassen, aber auch farbig lackiert. Neben den Metallplastiken werden aber auch kleine gerahmte Arbeiten zu sehen sein.

Die präsentierten Zeichnungen von Michel M. sind Teil eines Projektes, das sich im weiteren Sinn eines „Zeichnen als Prozess“ versteht. Das Ergebnis ist dabei nicht eine Illustration dieses Vorganges, nicht die Dokumentation eine Geste. Das Prozesshafte liegt im Entstehen lassen, im Finden und Verändern, im Empfinden und Erinnern. Jede Linie folgt einer inneren Notwendigkeit, jeder Strich hat sein eigenes Tempo, sein eigenes Gewicht. Das Ziel ist eine Zeichnung, ein Bildwerk.

Im Nordflügel des Museums Abtei Liesborn findet man die Retrospektive von dem 2018 verstorbenen Künstler Franz Josef Kosel. Aus der Zeit 1976-2018 wird seine Vielseitigkeit des Kunstschaffens zu sehen sein: Leinwand und Materialbilder, Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen, Fotografik, Projektkunst und Künstlerbücher. Franz Josef Kosel war ein kompromissloser, provokativer und dabei auch geheimnisvoller, beseelter, zuweilen unzugänglicher, eigensinniger und schüchterner Künstler. Er offeriert dem Betrachter ein weites und vielfältiges Spektrum, ganz unterschiedlicher Welten. Bei genauerer Betrachtungsweise werden die Liebe zum Detail, die Vielschichtigkeit des Künstlers und oftmals ironische anmutende und unerwartete Aspekte wahrnehmbar.

Eine Einführung in die Arbeiten der beteilgten Künstler gab Dr. Bennie Priddy. Gemeinsam mit den Künstlerin und der Künstlerin, sowie Melanie Becker-Hoffmann, Geschäftsführerin des Kreiskunstvereins, sowie Museumsleiterin Dr. Elisabeth Schwarm freut man sich auf viele interessierte Ausstellungsbesucher.

Die Ausstellungseröffnung ist am kommenden Sonntag, 3. November, um 15 Uhr. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Kreiskunstverein und dem Museum Abtei Liesborn und läuft bis zum 5. Januar 2020.

Bildergalerie: Vorschau auf die Ausstellung

original content vom Kreiskunstverein Beckum-Warendorf, Fotos: Brüggenthies


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