fbpx

Herbst-Generalversammlung des Schützenvereins St. Margarethen an einem ungewöhnlichen Ort [VEREINSMELDUNG]

Wadersloh (mw/pm). Am 26.09.2020 fand aufgrund der Corona Pandemie die diesjährige Herbstgeneralversammlung des Schützenvereins St. Margarethen Wadersloh e. V. in der „Scheune“ auf dem Hof Oentrup an der Mühlenfeldstraße statt. Hierzu hatte sich der Vorstand des Vereins nach einer eingehenden Abwägung vor einigen Wochen durchgerungen. Die Scheune war dafür  im Vorfeld entsprechend den Vorgaben der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW hergerichtet worden.

In seiner Begrüßung konnte der Oberst und erste Vorsitzende des Vereins Rudi Vienenkötter eine Zahl von 117 Schützenbrüdern, darunter zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Vor dem eigentlichen Beginn der Versammlung instruierte der Major und zweite Vorsitzende Michael Bernzen die Anwesenden im Hinblick auf die einzuhaltenden Verhaltensregeln aufgrund der Corona- Pandemie.

Nach dem Gedenken der verstorbenen Schützenbrüder sowie zwei ehemaliger Königinnen leitete Vienenkötter zum Protokoll der Herbst-Generalversammlung vom 26.10.19, verlesen von Geschäftsführer Ulli Fleiter über. Der Kassierer des Vereins Albert Scherf konnte wiederum von zahlreichen Neuaufnahmen im laufenden Geschäftsjahr berichten. Selbiger trug den Kassenbericht der Schießgruppe und des Hauptvereins vor. Auf die Bitte des Kassenprüfers Christian Essel erfolgte anschließend die Entlastung des Vorstandes.

Blick vom Eingangsbereich vor der Versammlung | Foto: Schützenverein

Einen wesentlichen Punkt für den Entscheid unter den derzeitigen Bedingungen eine Mitgliederversammlung durchzuführen hatten die anstehenden Wahlen ausgemacht. So wurde mit der Wahl des ersten Vorsitzenden begonnen. Michael Bernzen dankte dem amtierenden Oberst herzlich für seine geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren seiner Wahlperiode zum Wohl der Wadersloher Schützen. Auf die Bitte nach Vorschlägen wurde dieser zur Wiederwahl vorgeschlagen. Auch die anschließende geheime Wahl stellte sich als eine gewisse Herausforderung unter den Bedingungen von Corona heraus. Hieraus ging der Amtsinhaber mit einer überwältigenden Mehrheit hervor.

Bereits am Anfang des Jahres hatten einzelne Kompanien bzw. Abteilungen des Vereins neuer Offiziere aus ihren Reihen gewählt. Aufgrund des Ausfalls der Frühjahrsversammlung konnten diese jedoch nicht von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Dieses konnte am Samstagabend nun endlich vollzogen werden. So wurden für die Kanonierkompanie, auf Vorschlag ihres Hauptmanns Reinhold Borgmeier die Schützenbrüder Christoph Kleinediekmann und Andreas Mense als zukünftige Offiziere bestätigt werden. Für die III. Kompanie wurde nach erfolgter Wahl zu Beginn des Jahres auf Vorschlag des Kompanieführers Michael Laumann, der Schütze Jens Lübbers bestätigt. Der Kompanieführer der Jubilarkompanie Wolfgang Siewecke hatte bereits vor längerer Zeit seinen Rückzug angekündigt. Bernzen würdigte noch einmal die Verdienste von Wolfgang Siewecke. Hier hatte man sich auf den Offizier Clemens Holtmann als Nachfolger geeinigt. Auch dieser wurde in diesem Zuge von den anwesenden Mitgliedern bestätigt. Allen Vieren steht nun noch eine Beförderung durch den ersten Vorsitzenden des Vereins bevor.

Als Beisitzers für die II. Kompanie erfolgte die Wiederwahl von Alfons Niehüser. Für die dritte Kompanie bestätigte man nach Ablauf von drei Jahren Vorstandsarbeit das Vorstandsmitglied Jürgen Wickentrup. Beide konnten im Anschluss die Glückwünsche des Vorsitzenden entgegennehmen.

Im Top „Verschiedenes“ wurden seitens des Vorstandes mehrere vorgesehene Termine für das kommende Jahr bekannt gegeben. Hierzu zählen unter anderem das Königspokalschießen 2021, das Königinnenpokalschießen 2021 sowie das Kompaniepokalschießen 2021.

Vor dem Hintergrund der Erfüllung der vom RKI festgelegten Kriterien Abstand und Zeit hatte man sich seitens der Verantwortlichen zum einen für eine spezielle Sitzordnung, zum anderen für die Durchführung einer zeitlich gestrafften Versammlung stark gemacht. So wurde in etwa 75 Minuten das Versammlungsgeschehen gekonnt abgehandelt. Darüber hinaus entschied man sich für eine sogenannte ‚doppelte Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer. So konnte sich nach einer schriftlichen Einladung jedes Vereinsmitglied verbindlich zur Versammlung anmelden, wurde am Eingang registriert und wurde gebeten sich an seinen Sitzplatz in einen Sitzplan einzutragen.

Alle Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem disziplinierten Verhalten aller Versammlungsteilnehmer. So wurde auch fast unmittelbar nach dem Schließen der Zusammenkunft die Scheune seitens der Besucher verlassen.

Quelle: Schützenverein St. Margarethen


Über

Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

Kommentare sind geschlossen.