KGB: Intergalactic Lovers – Wie belgische Schokolade für das Ohr (+Bildergalerie)

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Langenberg (mw/bb). Belgien ist bekannt für die besondere Schokolade, für Pommes und für den fantastischen Film „Brügge sehen und sterben“ vom Martin McDonagh. Nicht erst seit gestern sollte Belgien aber auch für das Kulturgut „Intergalactic Lovers“ bekannt sein! Eine Band, die sich im Ohr so gut anfühlt wie zartschmelzende Schokolade im Mund! Mehr davon! Sofort!

Im Vorfeld haben die Mitglieder des Vereins Kulturzehner e.V. unfassbar geschwärmt von dieser einen belgischen Band, die zum Jahresabschluss so etwas wie den musikalischen Höhepunkt eines bunten KGB-Veranstaltungsjahres bilden soll. Ja, ja. Das sagen sie ja jedes Mal und zugegebenermaßen: Sie haben auch immer Recht. Indie, Pop, Rock – alles war vertreten. Aus Irland, Kanada, USA, den Niederlanden, Deutschland und eben auch aus Belgien kamen die Musiker und gaben sich ein Stelldichein im urgemütlichen KulturGüterBahnhof (das ist kein Widerspruch, denn auch die Heizung funktioniert super in Langenberg und Verspätungen bei der Bahn muss man auch nicht befürchten!).

Diese 2008 gegründete Band ist aber tatsächlich etwas sehr Besonderes und vermutlich wirklich nicht von diesem Stern. Die „Intergalatic Lovers“ spielten wie von einer anderen Welt. Vor allem die starke Frontfrau Lara Chedraoui hinterließ einen unbeschreiblichen Eindruck. Hier wird Musik nicht nur interpretiert, vorgetragen, sondern mit jeder Zelle gelebt und getanzt. Da muss man zwischendurch mal Luft holen! Das Publikum fieberte von Anfang bis Ende mit. Und ohne Zugabe durften die Indie-Rocker aus Aalst nicht von der Bühne. „Islands“, „No Regrets“, „Between the lines“, „Delay“ oder „River“ – nach zehn Jahren und drei Studioalben sind einige Songs zusammengekommen und LIVE sind sie noch mal eine Stufe besser als ohnehin schon.

Wer an diesem Abend nicht dabei war, der hat etwas Wundervolles verpasst und man möge jedem ans Herz legen, sich bei den nächsten Konzerterminen auf den Weg nach Langenberg zu machen, denn solche Acts sieht und hört man normalerweise nur in Großstädten. Und jeder einzelne Musiker, Solo, Duo, Band hat es verdient, dass man einen schmalen Eintrittspreis zahlt, ihre Musik hört und dafür mit unbezahlbaren Eindrücken vom KulturGüterBahnhof nach Hause fahren kann. „Brügge sehen und sterben?“ – Wenn man vorher die „Intergalatic Lovers“ hören kann, geht das in Ordnung!

Bildergalerie: Intergalactic Lovers im KGB

 


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Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

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