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DRK: Warum eine Blutspendeaktion ohne das Herzblut der Helfer nicht funktioniert

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Diestedde (mw/bb). Auf den ersten Blick mag man denken, dass so eine Blutspendeaktion schnell gemacht ist: Das Entnahmeteam aus Münster kommt vorbei, ein paar Liter Blut werden abgenommen und handlich verpackt, einmal durchgefegt und das war es. Weit gefehlt, denn die Vorbereitungen für die örtliche Bereitschaft und den Damen des DRK Arbeitskreises Sozialdienst fangen bereits einen Tag vorher an.

Zugführer Sebastian Brunsing (2 v.r.) kann sich auf die Damen des DRK Arbeitskreises Sozialdienst verlassen

Am Dienstag fand wieder die turnusgemäße Blutspendeaktion im „Schloss 6“ in Diestedde statt. Vier Mal im Jahr verwandelt sich die Event-Location in soetwas wie ein kleines Krankenhaus. Anmeldung, Arztzimmer, Spenderliegen, Ruhebereich und zum Energieauftanken ein reichhaltiges Büffet. Da muss so einiges koordiniert werden und die Vorbereitungen laufen bereits einen Tag zuvor an. Dann werden das benötigte Material im Gerätehaus/DRK-Garage zusammengesucht und zum „Schloss 6“ transportiert. Bereitschaftsleiter Sebastian Brunsing hat alles genau im Blick, damit es am Blutspendeaktionstag reibungslos klappt. Stühle und Tische müssen gerückt werden, die Abtrennung zwischen Spende- und Wartebereich vorbereitet werden. In der Küche kümmern sich die DRK Damen unter Leitung von Waltraud Wagner um die Vorbereitung der STärkung für die Spender. Die Zutaten, wie Brötchen und Aufschnitt werden in den Geschäften in der Gemeinde besorgt, Brötchenhälften geschnitten und belegt, Frikadellen bis zum Aufbau kühl gestellt.

Auch Rosa Miele (im Bild mit DRK-Helfer Pascal Dieckmann) war bei der Blutspende dabei.

Am frühen Nachmittag kommt das Entnahmeteam dazu und bereitet alles für die Voruntersuchungen und Blutentnahmen vor. Nach der Spendenaktion ist dann für die DRK-Bereitschaft noch Aufräumen angesagt, denn das „Schloss 6“ soll natürlich besenrein hinterlassen werden. Rund 8 Stunden Arbeit liegen an diesem Tag dann hinter jedem der ehrenatmlichen Helferinnen und Helfer. Voller Einsatz! Am Dienstag waren 86 Blutspender erschienen, drei davon waren Erstspender. Ein großer Dank gebührt nicht nur jedem Spender, der pro Kopf 500 ml Blut für die umliegenden Krankenhäuser entbehren konnte, sondern auch den DRK-Helfern, die die Blutspenden in allen Wadersloher Ortsteilen mit viel Herzblut überhaupt erst möglich machen.

Der nächste Blutspendetermin in der Gemeinde Wadersloh
ist am 22. Oktober 2019 in der Sekundarschule

Fotos/Text: B. Brüggenthies


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Gründer & Chefredakteur von Mein-Wadersloh.de

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