Neubauten in Wadersloh: Baugenossenschaft macht sich für sozialen Wohnungsbau stark

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Wadersloh (mw/pm/bb). Die BWG Wadersloh eG baut im Baugebiet Lechtenweg an der Konrad-Adenauer-Straße zwei neue Mehrfamilienhäuse. Mit Förderung des Landes NRW enstehen zwei Neubauten mit einer Gesamtwohnfläche von 1545 Quadratmeter. Mittwochmittag vollzogen BWG, Bürgermeister, Generalunternehmer und Architektenbüro den ersten Spatenstich.

Die Wohnungsbaugesnossenschaft BWG möchte mit dem Projekt bezahlbaren, attraktiven Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten in Wadersloh schaffen. Beide Gebäude verfügen über zwei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss und beherbgen ingesamt 19 Wohungen in Größen zwischen 52 und 110 Quadratmetern. Beide Gebäude verfügen über einen Aufzug, so dass alle Wohnungen auch barrierefrei erreichbar sind.

Bauleiter Stefan Heihoff (Fa. Freitag, Bagger), Stefan Schnitker (BWG), Christian Freitag (Fa. H. Freitag), BM Christian Thegelkamp, Werner Tyrell (BWG) und Thomas Gordon (Mitarbeiter Passgang Bau) freuen sich über den Baubeginn | Foto: Brüggenthies

Die Planungen für das Neubauprojekt wurden von dem Lippstädter Architekturbüro Passgang erstellt, die dabei die architektonischen und städtebaulichen Ansprüche im Baugebiet sowie die Richtlinien der sozialen Wohnraumförderung umsetzen werden. Das Projekt wird aus Mitteln des sogenannten „Mehrjährigen Wohnungsförderungsprogramms 2018-2022“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Gesamtkosten betragen 3,9 Millionen Euro. 2,7 Millionen Euro stellt das Land NRW als Kredit zur Verfügung. Bürgermeister Christian Thegelkamp verwies bei dem Vor-Ort-Termin auf die aktuelle Marktlage und auch den politischen Beschluss, den sozialen Wohnungsbau in Wadersloh voranzubringen und somit Wohnraum zu verträglichen Mieten zu schaffen.

So sollen die Gebäude in 2021 aussehen | Abbildung: Passgang Bau

Werner Tyrell und Stefan Schnitker von der BWG freuten sich, dass die rund 2 Jahre andauernden Planungen nun in die finale Phase gehen: „Der Baugenossenschaft geht es nicht um Rendite, wir verfolgen einen mitgliederfördernden Ansatz und das sind unsere Mieter“, so Tyrell. Der neue Vorstand der BWG hatte sich erst vor kurzer Zeit konstitutiert und möchte mit dem Bauprojekt in die Zukunft investieren.

Bei den nun anstehenden Baumaßnahmen konnte ein heimisches Unternehmen den Zuschlag erhalten: Das Bauunternehmen „Heinrich Freitag“ aus Liesborn erhielt als Generalunternehmer den Auftrag. Beide Gebäude und die Außenanlagen werden schlüsselfertig erstellt und sollen im ersten Quartal 2021 bezugsfertig sein.

Fotos: Brüggenthies

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