Fahranfänger fährt 161 anstatt erlaubten 100km/h

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Dass die Polizei nicht nur offen sondern auch verdeckt kontrolliert sollte inzwischen bekannt sein. Dennoch gingen den Zivilermittlern in den vergangenen Tagen Verkehrsteilnehmer ins Netz, die sich offensichtlich nicht an die Verkehrsregeln hielten, wie die Kreispolizeibehörde nun mitteilte.

Ein 19-jähriger Fahranfänger war mit seinem Pkw auf der B 58 in Wadersloh unterwegs. Der zivile Kradfahrer folgt ihm und stellte fest, dass der Lippstädter deutlich zu schnell war: Bei erlaubten 70 km/h wurde er mit 121 km/h und ein zweites Mal 128 km/h gemessen. Bei der regulär erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h war der junge Fahrer mit 161 km/h ebenfalls deutlich zu schnell.

Ihn erwarten nun mehrere Bußgelder, die sich auf 920 Euro summieren. Zudem muss er mit einem zweimonatigem Fahrverbot rechnen. Auch eine Führerschein-Nachschulung muss der Raser nun absolvieren.

Die Polizei weist darauf hin, dass sie absichtlich offen und verdeckt auf den Straßen im Kreis Warendorf kontrolliere. Überhöhte Geschwindigkeit und zu geringer Abstand würden mit zu den Hauptunfallursachen zählen. Gerade auf den überörtlichen Landstraßen stelle die Polizei immer wieder deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Komme es aufgrund zu schnellem Fahren zu Unfällen, würden die Beteiligten in den meisten Fällen schwere bis tödliche Verletzungen erleiden. Die Polizei appelliert daher gezielt an alle Autofahrer: Brems dich – rette Leben!

Bild: Pixelio by Tim Reckmann | www.pixelio.de


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Freier Redakteur für Mein-Wadersloh.de, Radiomacher und Medienmensch. Studiert Germanistik und Politikwissenschaften in Bielefeld. Zuständig für Blaulichtthemen und aktuelle Kurzmeldungen.

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