Treffen der ehemaligen Winkelhorster Volksschüler

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Ein Wiedersehen der besonderen Art gab es kürzlich für die ehemaligen Winkelhorster Volksschüler: 65 Jahre nachdem sie gemeinsam in Liesborn die Schulbank drückten, trafen sich die ehemaligen Klassenkameraden zu einem Schultreffen im Klosterhof.

„Kaum vorstellbar, dass wir damals mit 81 Jungen und Mädchen in einer Klasse unterrichtet wurden“, so Organisator Kurt Schmitt, „und kaum zu glauben, wie schnell die Zeit doch vergangen ist“. Von den damaligen 81 Schülerinnen und Schülern, die im Jahre 1948 die Winkelhorster Volksschule besuchten, fanden 33 den Weg nach Liesborn, um in geselliger Runde an die Schulzeit von einst zurückzudenken, aber auch, um ihren 26 inzwischen verstorbenen Mitschülern zu gedenken.

IMG_7335 (Medium)Während viele der damaligen Volksschüler ihrer Heimat treu geblieben sind, legten einige der damaligen Schulkameraden eine weite Wegstrecke zurück. „Meine Reisezeit lag bei etwa 31 Stunden“, berichtete Agnes Schomacher, die aus Chile anreiste. Auch Norbert Zwiener legte einige Flugmeilen zurück. Seit 50 Jahren lebt Zwiener an der Ostküste in den USA, wo er sich mit seiner Frau Marylin (Foto, links) eine Existenz im Backgewerbe aufgebaut hat. Trotz der weiten Entfernung riss der Kontakt zur Liesborner Heimat aber nie ab: „Die Glocke [Anm. die Tageszeitung vor Ort] lese ich noch bis heute. Vor allem zur Karnevalszeit“, so Zwiener. Die weiteste Anreise aus Deutschland hatten Alfred Hilmer aus der Nähe von Basel und Christa Strohmeier aus dem Erzgebirge.

I_MG_7325 (Medium)n gemütlicher Runde erinnerten sich die Volksschüler von einst bei Kaffee und Kuchen an die Zeit in der Winkelhorster Schule zurück. Besonders gut in Erinnerung blieb der damalige Lehrer Aloisius Gatz, der so manchen Schülerstreich über sich ergehen lassen musste. Beim abschließenden Abendessen waren sich die Volksschüler des Schuljahrgangs 1948 einig, sich in drei Jahren erneut in Liesborn zu treffen.
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